geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG)

Ein geringwertiges Wirtschaftsgut ist laut Einkommensteuergesetz ein “selbstständig nutzbarer, beweglicher und abnutzbarer Gegenstand des Anlagevermögens, dessen Anschaffungsoder Herstellungskosten bei maximal 800 Euro (ohne Umsatzsteuer) liegen”. Der steuerliche Vorteil besteht darin, dass ein geringwertiges Wirtschaftsgut im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vollständig abgeschrieben werden kann. Siehe auch unter Abschreibung. Diese Definition schließt z.B. aus, dass einzelne Teile einer Küchenzeile jeweils als GWG abgesetzt werden, da sie nicht getrennt nutzbar wären. Küchen gelten als “bewegliches Wirtschaftsgut”.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geringwertiges_Wirtschaftsgut

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) sind abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die beweglich, abnutzbar und selbständig nutzbar sind.

  • beweglich
  • abnutzbar
  • selbstständig nutzbar

Beispiele: Geringwertige Wirtschaftsgüter

  • Festplatten
  • Paletten
  • Bürocontainer
  • Telefone
  • Werkzeug
  • Schreibtischlampen
  • etc.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) Grenze

Die Grenze von geringwertigen Wirtschaftsgütern stieg von 410 Euro auf 800 Euro. Hierbei ist immer der Nettobetrag zu beachten.

 

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