Ausbildung zum Immobilienkaufmann / zur Immobilienkauffrau

Als junger Mensch möchte man gerne einen Beruf ergreifen, der angesehen ist, bei dem man gut Verdienstmöglichkeiten hat. Ein Beruf, der interessant ist, die eigenen Fähigkeiten und Neigungen unterstützt und bei dem sich gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Der Beruf des Immobilienkaufmanns gehört zu den zukunftssicheren Berufen. Davon kannst Du Dich schnell überzeugen, wenn Du im Internet nach Stellenangeboten für den Immobilienkaufmann suchst. Der Immobilienkaufmann kann in den folgenden Branchen tätig werden: Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Maklerfirmen, Wohnungsbaugesellschaften, TÜV und Unternehmen des öffentlichen Bereiches.

Interessante Fakten auf einen Blick
  • Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau gehört zu den staatlich anerkannten Ausbildungsberufen
  • Ausbildung dauert normalerweise 3 Jahre. Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen auf 2,5 Jahr verkürzt werden
  • Die Ausbildungsvergütung beträgt für das erste Jahr ca. 830 Euro / Monat
  • Nach der Ausbildung verdient man ca. 1.800 bis 2.400 Euro pro Monat
  • Mit erfolgreich bestandener Ausbildung bietet sich ein Studium zum Immobilienfachwirt an

Die Aufgaben eines Immobilienkaufmanns/einer Immobilienkauffrau

Der Beruf des Immobilienkaufmanns gehört zu den kaufmännischen Berufen. Er ist interessant, facettenreich und eignet sich vor allem für Menschen mit guten Noten in Mathematik, Wirtschaftskunde und Deutsch. Im Mittelpunkt steht die Verwaltung von Grundstücken, Wohnungen und Häusern. Diese Objekte werden vermietet, verpachtet, gekauft oder verkauft.

Zahlen und Statistiken sollten für Dich kein Problem darstellen
  • Während der Nutzung der Objekte müssen die Einnahmen und Kosten geplant, verrechnet und kontrolliert werden.
  • Für den Verkauf und die Vermietung der Objekte müssen Exposés erstellt werden.
  • Du erstellst Mietverträge und verhandelst mit Mieter und Vermieter.
  • Du organisiert Besichtigungstermine, begleitest Menschen bei der Besichtigung, klärst offene Fragen und führst Vertragsverhandlungen durch.
  • Außerdem hast Du Kontakt zu Handwerkern, die die anvertrauten Gebäude sanieren und modernisieren.
Wenn Dir diese Aufgaben zusagen und Du gerne mit Menschen kommunizierst, dann kann der Beruf des Immobilienkaufmanns für Dich der richtige sein.

Was solltest Du zudem noch mitbringen?

  • gute Voraussetzungen für den Beruf des Immobilienkaufmanns sind Mathematik, Wirtschaftskunde und Deutsch
  • der Umgang mit Kunden setzt gute kommunikative Fähigkeiten voraus.
Besonders wichtig ist, besonders bei der Präsentation von Objekten, ein sicheres Auftreten. Hier zählen vor allem Social Skills und auch Verkaufsskills.

Warum lohnt sich die Ausbildung zum Immobilienkaufmann/zur Immobilienkauffrau?

Der Beruf des Immobilienkaufmanns gehört zu den zukunftssicheren Berufen mit guten Verdienstmöglichkeiten.

Zukunftschancen (+Marktentwicklung, Berufssparten, Aufstiegschancen usw.)

Immobilien als Anlageobjekt sind immer noch sehr gefragt. Immobilien gelten schon immer als sichere Kapitalanlage. Die meisten dieser Anlageobjekte werden von Immobilienkaufleuten verwaltet.

Mietwohnungen werden immer gebraucht. Immer mehr Menschen drängen in die Ballungsgebiete, weil dort die meisten Arbeitsplätze zu finden sind. Dadurch steigt auch der Bedarf an neuen Wohnungen. Verwaltung der Mietwohnungen gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Immobilienkaufmanns.

Verdienstmöglichkeiten (Einstiegsgehalt u. Entwicklungsmöglichkeiten)

Festanstellung

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kann der Immobilienkaufmann mit einem Anfangsgehalt zwischen 23.182 und 33.491 Euro (Brutto) rechnen. Die Gehälter für Berufseinsteiger sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich, wie die folgende Grafik zeigt.

Die Verdienstmöglichkeiten für den Immobilienkaufmann sind ebenfalls sehr gut. In den Stellenanzeigen im Internet werden Gehälter angeboten, die zwischen 37.000 und 57.000 Euro (Brutto) liegen.

StelleOrtVerdienst
Immobilienkaufmann HausverwaltungKassel37.984 – 51.792 Euro
Immobilienkaufmann / ImmobilienverwalterKöln41.716 – 56.880 Euro
Immobilienkaufmann/- frau als ImmobilienverwalterBerlin41.830 – 57.037 Euro

Quelle 27.11.2018: https://www.gehalt.de/beruf/immobilienkaufmann-immobilienkauffrau?searchtext=Immobilienkaufmann&location=

Selbstständige

Die Verdienstmöglichkeiten als Selbständiger Immobilienkaufmann lassen sich nur schwer abschätzen. In den meisten Fällen wird ein selbständiger Immobilienkaufmann auch als Immobilienmakler tätig sein. Darüber hinaus kann er auch als Sachverständiger für Immobilienbewertungen tätig sein.

Allgemeine Schätzungen gehen davon aus, dass der Umsatz eines selbständigen Immobilienkaufmanns zwischen 200.000 und 300.000 Euro liegt. Davon sind allerdings alle betrieblich bedingten Kosten, Steuern und Versicherungen abzuziehen.

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Welche Ausbildungsmöglichkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für angehende Immobilienkaufleute?

Wenn Du Dich dafür entschieden hast, in Zukunft den Beruf des Immobilienkaufmanns auszuüben, dann stehen Dir mehrere Wege offen. Nach der Schule kannst Du Dich entschließen:

  • das Studienfach zum Immobilienfachwirt zu belegen
  • eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann zu beginnen

Auch als Quereinsteiger hast Du gute Chancen, den Beruf des Immobilienkaufmanns zu erlernen. Du kannst:

  • an einer Umschulung teilnehmen
  • Weiterbildungskurse besuchen
  • an Kursen der IHK teilnehmen
  • an Internetkursen teilnehmen

Bei der Auswahl der Aus- und Weiterbildung solltest Du darauf achten, dass Du die theoretischen und praktischen Fähigkeiten erlernst, die für den Beruf des Immobilienkaufmanns wichtig sind.

Studium

Das Studium zum Immobilienfachwirt kann direkt nach der bestandenen Fachhochschulreife (Abitur oder Fachabitur) begonnen werden. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, Dich an einer Hochschule / Universität für die Studiengänge einzuschreiben:

  • Wirtschaftswissenschaften / Betriebswirtschaft
  • Immobilienwirtschaft
  • Immobilienmanagement

Du kannst auch erst eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann machen und anschließend studieren. Das hat den Vorteil, dass Du die praktische Seite Deines Berufes von der Pike auf gelernt hast. Mit dem anschließenden Studium zum Immobilienfachwirt hast Du gute Chancen, auf eine Führungsposition.

Fernstudium

Ein Fernstudium in dem Bereich der Immobilienwirtschaft kann von einer Fernhochschule und von einem Ausbildungsinstitut angeboten werden. Bei einer Fernhochschule kannst Du einen Hochschulabschluss erwerben.

Das Studium an einer Fernhochschule zeichnet sich dadurch aus, dass die Lehrinhalte in Form von Videos, Studienbriefen und übers Internet angeboten werden. Das Fernstudium kann auch berufsbegleitend durchgeführt werden. Allerding erfordert das Fernstudium von dem studierenden eine hohe Disziplin.

Fernstudien werden auch von anderen Ausbildungsinstituten angeboten. Dabei kann es sich um Weiterbildungen, oder die theoretische Ausbildung zum Immobilienkaufmann handeln. Auch hier wird das Unterrichtsmaterial in Form von Lehrbriefen und Videos über das Internet vermittelt.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann dauert 3 Jahre. Dabei handelt es sich um eine staatlich anerkannte, duale Ausbildung. Das praktische Wissen eignest Du Dir im Ausbildungsbetrieb an. Das theoretische Wissen erlernst Du in der Berufsschule. Dazu gehören unter anderem die Fächer:

  • Immobilienwirtschaft
  • Rechnungswesen
  • Betriebswirtschaftslehre

Am Ende der Lehrzeit wird eine Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgelegt. Bei bestandener Prüfung wirst Du zum Immobilienkaufmann ernannt.

Ausbildungsvergütung:

Während der Lehrzeit erhält man eine Ausbildungsvergütung von ca.:

  • 830 Euro / Monat im ersten Jahr
  • 940 Euro / Monat im zweiten Jahr

1050 Euro / Monat im dritten Jahr

Nach bestandener Prüfung hast Du die Möglichkeit, ein weiterbildendes Studium zum Immobilienfachwirt zu beginnen. Mit einem abgeschlossenen Studium hast Du bessere Chancen, auf eine Führungsposition.

Umschulung

Die Umschulungen zum Immobilienkaufmann bietet sich für Personen an, die bereits einen Beruf erlernt haben und in einen interessanten, zukunftssicheren Beruf wechseln möchten. Gerade im kaufmännischen Bereich sind sehr viele Stellen weggefallen, weil Betriebe geschlossen haben, oder Aufgaben ins Ausland ausgelagert wurden.

Die Umschulung zum Immobilienkaufmann wird von mehreren Ausbildungsinstituten durchgeführt. Die Umschulung dauert normalerweise 2 Jahre und beinhaltet ein Praktikum von ca. einem halben Jahr.

Die Umschulung kann durch die Agentur für Arbeit, oder das Jobcenter mit einem Bildungsgutschein zu 100% gefördert werden. Das setzt voraus, dass:

  • das Bildungsinstitut ein zugelassener Träger nach der AZAV ist und entsprechend zertifiziert ist.
  • die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter der Umschulung zustimmt

Die Umschulung erfolgt entweder vor Ort, bei dem Ausbildungsinstitut oder als Onlinekurs über Lernportale.

Weiterbildung

Wer seine Ausbildung als Immobilienkaufmann abgeschlossen hat, dem bieten sich eine Reihe von Weiterbildungsmöglichkeiten an. Wie bereits erwähnt, kann der Immobilienkaufmann ein Studium zum Immobilienfachwirt absolvieren.

Mit der Weiterbildung zum Immobilienbetriebswirt kannst Du Dir Kenntnisse zu den Themen Wertermittlung von Immobilien, Managementaufgaben in der Immobilienwirtschaft und internationale Immobiliengeschäfte aneignen.

Eine weitere Möglichkeit der Weiterbildung besteht darin, sich auf ein bestimmtes Themengebiet zu spezialisieren. Dazu werden Weiterbildungskurse zu den Themen:

  • Verkehrswertermittlung
  • Vertragsrecht (Kaufverträge, Mietverträge, Pachtverträge)
  • Verwaltung von Immobilien
  • Marketing und Vertrieb von Immobilien

angeboten. Die Weiterbildungskurse kannst Du auch besuchen, wenn Du keinen Abschluss als Immobilienkaufmann hast. Im Internet kannst Du Dir einen Überblick verschaffen, welche Kurse angeboten werden und von wem sie angeboten werden.

IHK Kurse und andere Anbieter

Von der Industrie- und Handelskammer (IHK) werden eine Reihe von Kursen und Weiterbildungen im Bereich der Immobilienwirtschaft angeboten. Die Prüfung für den Immobilienkaufmann wird von der IHK durchgeführt. In Deutschland gibt es insgesamt 79 einzelne Industrie- und Handelskammern. „IHKs sind Einrichtungen der Wirtschaft für die Wirtschaft und in den Regionen zu Hause“1. Das hat zur Folge, dass bestimmte Kurse im Bereich der Immobilienwirtschaft nicht überall angeboten werden. 1 Zitat: https://www.ihk.de/die-ihk Folgende Kurse werden z.B. von der IHK Frankfurt am Main angeboten:
  • Zertifikatslehrgang Immobilienmakler/in (IHK)
  • IHK-Zertifikat Professionelles Immobilien-Management
Die IHK verweist auch auf weitere Immobilienakademien und Firmen/Institutionen mit Aus- und Weiterbildungsseminaren. Dazu gehören u.a.:
  • Akademie der Immobilienwirtschaft (ADI) GmbH in Stuttgart
  • Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Frankfurt
  • Europäische Immobilien Akademie Saarbrücken e. V. in Saarbrücken
  • Immobilienverband Deutschland e. V. (IVD)
Die vollständige Liste findest Du auf der Seite der IHK Frankfurt:
https://www.frankfurt-main.ihk.de/branchen/immobilien/weiterbildung/index.html Stand: Juli 2019

Digital / Internet

Auch im Internet findet man eine Reihe von Weiterbildungsangeboten im Bereich der Immobilienwirtschaft. In der Hauptsache werden diese Weiterbildungen in der Form eines Fernstudiums angeboten. Die Fernstudien werden sowohl von Hochschulen, als auch von anderen Ausbildungsinstituten angeboten.

Die folgende Auflistung zeigt auszugsweise, welche Themen von welchen Ausbildungsinstituten angeboten werden:

Studiengemeinschaft Darmstadt

  • Immobilienfachwirt/in (IHK), Gepr. AZAV
  • Immobilienmanagement (SGD) AZAV
  • Immobilienmakler/in (SGD), Gepr. AZAV

HBS Akademie

  • Immobilien Management Consultant/-in (IHK)
  • Immobilienmakler/ -in (IHK)
  • Facility Management Agent (IHK)

Europäische Immobilien Akademie

  • Mietverwaltung von Wohnimmobilien
  • Verwaltung von Wohnungseigentum
  • Verwaltung von Gewerbeimmobilie
  • Geprüfte/r Immobilienbewerter/in
  • u.a.m

Videos für Immobilienkaufleute

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Welche Voraussetzungen gelten für die Ausbildung zum Immobilienkaufmann/zur Immobilienkauffrau?

Um die Ausbildung zum Immobilienkaufmann zu machen, sind eigentlich keine besonderen Voraussetzungen zu erfüllen. Weder an die Schulbildung noch an spezielle Kenntnisse. In der Praxis zeigt es sich jedoch, dass die Ausbildungsbetriebe mindestens die mittlere Reife voraussetzen. Der größte Teil der Auszubildenden hat als Schulabschuss ein Abitur/Fachabitur.

Schulabgänger, mit guten Noten in Mathematik, Wirtschaftskunde und Deutsch werden von den Ausbildungsberufen bevorzugt.

  • Kennnisse in Mathematik werden unter anderem für die Preis- und Kostenkalkulation und für die Betriebsabrechnungen benötigt.
  • Die Kenntnisse in Wirtschaftskunde sind hilfreich bei der Gestaltung von Verträgen und bei der Organisation.
  • Gute Deutschkenntnisse sind erforderlich beim täglichen Schriftverkehr und bei der Formulierung von Verträgen.

Zu den wichtigsten Stärken, die ein Immobilienkaufmann haben sollte, gehören:

  • Überzeugungsfähigkeit
  • Durchhaltevermögen
  • Lernbereitschaft, Neugierde
  • die Fähigkeit, gut mit anderen Menschen zu kommunizieren

Gehalt und Verdienst in der Ausbildung von Immobilienkaufleuten

Während der Ausbildung bekommen zukünftige Immobilienkaufleute ein Bruttogehalt zwischen 790 und 1090 Euro. Wie sich das Gehalt auf die einzelnen Lehrjahre verteilt, ist in der folgenden Tabelle dargestellt.

LehrjahrBruttoverdienst
1. Lehrjahr770 – 830 Euro
2. Lehrjahr880 – 980 Euro
3. Lehrjahr990 – 1.090 Euro

Bewerbung zur Ausbildung zum Immobilienkaufmann/zur Immobilienkauffrau (Anschreiben, Unterlagen, Bewerbungsgespräch)

Wenn Du Dich bei einem Ausbildungsbetrieb für eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann bewerben möchtest, dann solltest Du das frühzeitig tun. Es schadet nichts, sich bereits 9 bis 12 Monate vor Beginn der Ausbildung bei der Ausbildungsfirma zu bewerben.

Du solltest Dich bei der Bewerbung entweder auf eine Anzeige in der Zeitung, oder im Internet beziehen. Du kannst aber auch eine Initiativbewerbung bei der Firma abgeben.

Bei der schriftlichen Bewerbung solltest Du eine Mappe verwenden, die alle Unterlagen für die Bewerbung enthält. Das Anschreiben für die Bewerbung liegt auf der Mappe. Die Bewerbung besteht aus den folgenden Unterlagen:

  • Anschreiben an die Firma
  • Deckblatt mit einem Bild von Dir
  • vollständiger Lebenslauf mit Datum und Unterschrift
  • alle Zeugnisse
  • Motivationsschreiben zum Thema:
    „Warum möchte ich Immobilienkaufmann werden?“

Tipps zur Bewerbung

  • Das Bild sollte von einem Fotografen gemacht werden
  • Füge der Bewerbung ein Motivationsschreiben bei zum Thema:
    „Warum möchte ich Immobilienkaufmann werden?“
  • Verwende auf allen Dokumenten die gleiche Schriftart

Gib Dir Mühe beim Design der Unterlagen.
Tu so als würdest Du ein Exposé von Dir erstellen

Bei einer E-Mail-Bewerbung solltest Du die gleichen Unterlagen einreichen. Das Anschreiben kannst Du als E-Mail verwenden. Achte darauf, dass die E-Mail nicht zu groß wird. Einige Firmen begrenzen immer noch die Größe der E-Mails. Es wäre schade, wenn Deine Bewerbung nicht ankommen würde.

Beim Bewerbungsgespräch solltest Du Dich ganz natürlich geben. Die Firma soll Dich anstellen und nicht eine Kopie von Dir. Geh einfach davon aus, dass die Menschen in der Firma sich freuen, Dich kennenzulernen. Dann kannst Du nichts falsch machen. Sei offen und schau die Menschen an, wenn Du mit ihnen sprichst.

Wie läuft die Ausbildung zum Immobilienkaufmann/zur Immobilienkauffrau ab?

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann dauert 3 Jahre und findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Im Betrieb wirst Du alle Abteilungen durchlaufen, die mit der Verwaltung von Immobilien zu tun haben. Dabei wirst Du Dich mit den folgenden Themen beschäftigen:

  • Verwaltung der Immobilienobjekte
  • Kalkulation von Preisen und Kosten für Mietwohnungen
  • Nebenkostenabrechnung für Mietwohnungen
  • Betriebsabrechnungen
  • Organisation und Durchführung von Kundengesprächen und Besichtigungen
  • Gestaltung von Miet- und Kaufverträgen
  • Erstellung und Prüfung von Rechnungen
  • Vorbereitung von Zahlungen
  • Bewertung von Immobilien
  • Bedarfsanalyse für Wohnraum
  • Marketing und Vertrieb
  • Erstellung von Exposés

In der Berufsschule wird Dir das theoretische Wissen vermittelt, das Du als Immobilienkaufmann benötigst

Wo findet man Anlaufstellen für weitere Informationen?

Wenn Du weitere Informationen zur Ausbildung zum Immobilienkaufmann benötigst, dann kannst Du Dich gerne auf unseren Seiten umschauen. Weitere Informationen über die Ausbildung zum Immobilienkaufmann findest Du auf den Seiten der IHK. Die Startseite der IHK findest Du hier (https://www.ihk.de/). Von der Startseite kannst Du direkt zu Deiner IHK gehen, die für Dich zuständig ist.

Lohnt sich die Ausbildung zum Immobilienkaufmann/zur Immobilienkauffrau als Sprungbrett zum Immobilieninvestor?

Eine gute Ausbildung ist immer wichtig. Ein wichtiges Ziel bei jeder Ausbildung ist es, die Lernfähigkeit zu verbessern. Zusammen mit einer gesunden Portion Neugier ist man so in der Lage, sich ein umfangreiches Wissen anzueignen.

Als Immobilienkaufmann hast Du die Chance, Dir ein umfangreiches Wissen über Immobilien anzueignen. Das Wissen kannst Du sicher gut gebrauchen, wenn Du Immobilieninvestor werden möchtest.

Wenn Du Dich in absehbarer Zukunft als Immobilieninvestor betätigen möchtest, dann ist es sicher nicht verkehrt, das Ganze von der Pike auf zu lernen.

Zusammenfassung und Fazit

Der Beruf des Immobilienkaufmanns ist der richtige Beruf für junge Menschen, die lernbegierig, durchsetzungsfähig, selbstbewusst und flexibel sind. Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann umfasst eine Reihe von interessanten Themen. Wenn Du gut in Mathematik, Wirtschaftskunde und in Deutsch bist, dann werden Dir diese Themen keine Probleme machen.

Im Betrieb wirst Du alle Abteilungen durchlaufen, die mit der Verwaltung von Immobilien zu tun haben. In der Berufsschule erlernst Du den theoretischen Teil der Ausbildung. Während Deiner Ausbildung erhälts Du im ersten Lehrjahr eine Vergütung zwischen 770 und 830 Euro (Brutto). Im letzten Lehrjahr verdienst Du zwischen 990 und 1090 Euro (Brutto). Die Chancen, dass Du nach der Ausbildung von Deiner Firma übernommen wirst, sind groß.  Nach der Ausbildung kannst Du mit einem Gehalt von 1.900 bis 2.400 Euro rechnen. Wenn Du Dich in Deinem Beruf weiterbildest, hast Du gute Aufstiegschancen.

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