Aufgaben eines Immobilienkaufmanns / einer Immobilienkauffrau

Es gibt Berufe, bei denen fast jeder weiß, welche Tätigkeiten sie in etwa umfassen. Beispielhaft seien hier die Berufe Verkäufer und Busfahrer genannt. Wir begegnen ihnen ständig im Alltag und können sie bei einem Großteil ihrer Arbeit “beobachten”.

Natürlich läuft auch hier noch einiges “hinter den Kulissen” ab aber wir haben zumindest eine ungefähre Vorstellung davon, welche Aufgaben einen im Berufsalltag erwarten. Ganz anders sieht es zum Beispiel bei Immobilienkaufleuten aus. Kaufen diese Immobilien, wie der Name andeutet? Nein, Moment – das machen doch Immobilienmakler, magst Du Dir nun denken.

Vielleicht bist Du ja noch auf der Suche nach einem passenden Beruf für Dich, interessierst Dich grundsätzlich für Immobilien (sonst wärst Du nicht hier) und die Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder zur Immobilienkauffrau ist genau das Richtige für Dich. Vielleicht möchtest Du aber auch einfach nur etwas über die Aufgaben von Immobilienkaufleuten erfahren, um Dir die Frage zu beantworten “Was machen die eigentlich den ganzen Tag?”.

Nähere Informationen zur Ausbildung und zum Gehalt findest Du bei Interesse in meinem Artikel “Immobilienkaufmann Ausbildung Gehalt - was ist drin?” Dieser Artikel hingegen beschäftigt sich im Folgenden komplett mit den Aufgaben von fertig ausgebildeten Immobilienkaufmännern und -frauen.

Welche Aufgaben hat ein Immobilienkaufmann bzw. eine Immobilienkauffrau genau? Darum soll es im heutigen Artikel gehen. Ich möchte Dir zeigen, was Dich im Berufsalltag erwartet wenn Du Dich für diesen interessanten Beruf entscheidest.

Interessante Fakten auf einen Blick

Bevor ich zu den Aufgaben eines Immobilienkaufmanns komme möchte ich Dir erst einmal einen Kurzüberblick über die Zugangsvoraussetzungen für diesen Beruf, die Ausbildung und die Gehaltsaussichten geben. Los geht`s!

  • Zugangsvoraussetzung zu einer Ausbildung als Immobilienkaufmann ist der Realschulabschluss bzw. die mittlere Reife.
  • Die Ausbildung dauert drei Jahre, kann bei guten Leistungen aber auch auf zweieinhalb oder zwei Jahre verkürzt werden.
  • Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann wird gut bezahlt. Während man im ersten Lehrjahr mit etwa 830 Euro brutto monatlich rechnen kann, sind es im zweiten Lehrjahr schon 980 Euro und im dritten Lehrjahr dann 1050 Euro.
  • Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt etwa zwischen 1800 Euro und 2400 Euro brutto monatlich.
  • Die Verdienstaussichten unterscheiden sich je nach Branche, Bundesland und Tätigkeit.

Diese Aufgaben haben Immobilienkaufleute

Natürlich hängt die konkrete Gestaltung des Berufsalltags eines Immobilienkaufmanns stark von der Branche bzw. dem Unternehmen ab, in dem er arbeitet. Wozu Immobilienkaufleute eingesetzt werden können erfährst Du gleich mehr. Nun aber erst einmal zu den Aufgaben, die man als Immobilienkaufmann oder -frau typischerweise erfüllt:

Immobilienkaufleute sind häufig unterstützend für Immobilienfachleute wie beispielsweise Makler oder Gutachter tätig. Das heißt sie übernehmen Aufgaben für sie wie die Buchhaltung, die Organisation von Wohnungsbesichtigungen, die Bearbeitung von Schadensmeldungen, die Beratung von Kunden oder die Kommunikation mit Gerichten und öffentlichen Einrichtungen.

Nun darfst Du Dir Immobilienkaufleute aber keineswegs nur als “Sekretäre” für andere Immobilienfachleute vorstellen. Da man in der Ausbildung zum Immobilienkaufmann ein sehr breit gestreutes Wissen vermittelt bekommt, sind sie äußerst vielseitig einsetzbar und können auch komplexe Aufgaben erfüllen. So gehören beispielsweise auch das selbstständige Erkennen und die Beauftragung zur Beseitigung von bautechnischen Mängeln, die Erstellung und die Bewertung von Angeboten oder der Entwurf von Finanzierungsplänen zum Alltag eines Immobilienkaufmanns.

Neben Immobilien hast Du im Alltag vor allem mit Menschen zu tun.

Auch das Führen von Verkaufsgesprächen und Verkaufsverhandlungen und die Vermarktung von Immobilien kann zu den Aufgaben eines Immobilienkaufmanns zählen. Ein Beispiel: Ein Immobilienkaufmann besichtigt und bewertet eine Wohnung, erstellt anschließend ein Exposé, kommuniziert mit Eigentümer, Interessenten und Banken und verhandelt mit den Parteien. Auch über die aktuellen Rechts- und Steuervorschriften in seinem Tätigkeitsfeld informiert ein Immobilienkaufmann sich stetig und setzt diese um.

Auch die komplette Entwicklung einer Marketingstrategie für einen Immobilienkonzern kann zu den Aufgaben eines Immobilienkaufmanns gehören.

Im Gegensatz zu vielen anderen kaufmännischen Berufen ist die Arbeit als Immobilienkaufmann keineswegs nur auf das Büro beschränkt. Immobilienkaufleute arbeiten sowohl im Büro als auch im Außendienst. So sind sie beispielsweise bei Bauprojekten vor Ort oder betreuen Kunden in deren Immobilien (z.B. Bewertungen des Bauzustands oder Führen von Verkaufs- und Beratungsgesprächen).

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Aufgaben eines Immobilienkaufmanns sich mit denen von anderen Immobilienfachleuten wie Maklern, Gutachtern, Immobilieninvestoren

oder Immobilienmanagern überschneiden und sie diese daher bestens in ihrer täglichen Arbeit unterstützen können. Anders als die Berufsbezeichnung vermuten lässt, sind sie keineswegs nur kaufmännisch tätig oder können sich nur um die Buchhaltung kümmern. Auch rechtliche und steuerliche Aufgaben sowie der Umgang und die Kommunikation mit Kunden und den unterschiedlichsten Schnittstellen stellen kein Problem für einen ausgebildeten Immobilienkaufmann dar.

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Wo arbeiten Immobilienkaufleute?

Immobilienkaufleute können, ebenfalls anders als die Berufsbezeichnung vermuten lässt, keineswegs nur bei Immobilienfirmen arbeiten. In diesen Branchen findest Du Jobs als Immobilienkaufmann:

Immobilienbranche

Die offensichtlichste Branche natürlich zuerst. Schließlich arbeiten hier auch die meisten Immobilienkaufleute. In der Immobilienbranche finden Immobilienkaufleute Anstellungen bei Wohnungsbaugesellschaften, Sanierungsgesellschaften, Bauträgern für Wohngebäude und Nicht-Wohngebäude (z.B. Firmen, die Gewerbeimmobilien bauen), bei Immobilienmaklern und Immobilienverwaltern oder bei Unternehmen, die Immobilien entwickeln.

Versicherungsbranche

In der Versicherungsbranche sind Immobilienkaufleute in den Immobilienabteilungen tätig.

Banken und sonstige Kreditinstitute

Auch in den Immobilienabteilungen von Banken und anderen Kreditinstituten sind natürlich Immobilienkaufleute beschäftigt. Es liegt auf der Hand, dass gerade Bausparkassen ausgebildete Immobilienkaufleute benötigen.

Weitere Branchen

Neben in den eben genannten Branchen können Immobilienkaufmänner und -frauen auch noch ganz anderen Bereichen tätig werden. Die öffentliche Verwaltung kann sie beispielsweise in Verwaltungsabteilungen, die sich mit Immobilien beschäftigen, oder in Liegenschaftsbehörden einsetzen. Auch große private Unternehmen, die Liegenschaften besitzen, wie die Deutsche Bahn, hat Verwendung für Immobilienkaufleute.

Du siehst also: Die Jobmöglichkeiten als Immobilienkaufmann sind keineswegs nur auf die Immobilienbranche beschränkt. Die Fähigkeiten von Immobilienkaufleuten werden an vielen Stellen benötigt!

Fazit und Zusammenfassung

Der Beruf des Immobilienkaufmanns bzw. der Immobilienkauffrau ist nicht nur spannend und abwechslungsreich, sondern auch in verschiedenen Branchen gefragt. Die Zukunftsaussichten in diesem Beruf sind gut. Nicht nur weil man darauf aufbauend weiter Karriere machen kann, sondern auch wenn man dabei bleibt: Der Immobilienmarkt lebt und immer mehr Unternehmen und Privatleute erkennen die wirtschaftliche Bedeutung von Immobilien. Um ihre Immobilien optimal verwalten zu können benötigen sie qualifizierte Fachkräfte. Dank ihren Fähigkeiten in den verschiedensten Bereichen lassen sich Immobilienkaufleute flexibel einsetzen.

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