Immobilienwirtschaft

Wer an Wirtschaft denk, muss das nicht zwangsweise mit einem Produktionsbetrieb in Verbindung bringen. Dienstleistungen wie zum Beispiel der Immobilienbereich sind ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftszweig – heute mehr denn je. Natürlich muss jede Immobilie irgendwann einmal erbaut oder für den jeweiligen Zweck umgebaut werden. Verwaltung und Betreuung von Interessenten sind weitere wesentliche Bestandteile in diesem Bereich. Und gewohnt wurde ja seit Anbeginn der Menschheit, nur das Umfeld hat sich eben erheblich geändert. Aus Steinhöhlen sind Bauten aus Ziegel, Stahl, Beton, Holz und Glas geworden. Und auch in Zukunft wird diese Notwendigkeit bestehen, Wohn- und Arbeitsraum zu schaffen, umzubauen, zu modernisieren.

Die Immobilienwirtschaft ist ein rasant wachsender Geschäftszweig, der sich mit allen Themen rund um Immobilien beschäftigt. Das beginnt bereits bei der Entwicklung und führt über die Produktion bis zur Bewirtschaftung und Verwaltung. Durch die Art der Immobilien wird die Immobilienwirtschaft in folgende unterschiedliche Zweige unterteilt:
Betriebliche Immobilienwirtschaft:Sie beschäftigt sich mit dem Bau, dem Ankauf, der Anmietung, der damit verbundenen Finanzierung, der Bewirtschaftung und Nutzung sowie der Verwertung von Betriebsimmobilien.
Gewerbliche Immobilienwirtschaft:Vermarktung, Bewirtschaftung und Bau mit dessen Finanzierung von gewerblichen Immobilien
Wohnungswirtschaft:Unterschieden wird hier zwischen dem frei finanzierten und dem öffentlich geförderten Wohnbau. Das Beschäftigungsfeld reicht von der Finanzierung über den Bau und die Vermarktung beziehungsweise der Bewirtschaftung von Immobilien im Bereich Wohnbau
Grundstückswirtschaft:Umfasst den Bereich der Erschließung von Grundstücken und deren Vermarktung.
Die Kernakteure in diesem Bereich sind Corporate Real Estate Manager, Fondsverwaltungen im Immobilienbereich, Hypotheken- und Geschäftsbanken, Verwaltungen im Haus- und (Gewerbe)Immobilienbereich, Wohnungsunternehmen und Immobilienmakler. In diesen Bereichen hast Du sehr gute Chancen, Dich beruflich zu festigen, ob das nun für ein Unternehmen oder auf selbstständiger Basis ist.
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Im Jahr 2016 betrug das Bruttoanlagevermögen im Immobiliensektor bei 17,3 Billionen Euro deutschlandweit. Ca. 4,8 Billionen Euro entfielen davon in den Wohnbau und ca. 3,2 Billionen Euro in den Nichtwohnbau. Davon blieben nach Abschreibungen 3,2 Billionen Euro netto über. Im Jahr 2017 lag dieser Wert bereits bei 5,5 Billionen Euro.

Trotz eines enormen Bedarfs an Wohnungen wurde in Deutschland im ersten Halbjahr 2019 nur der Bau von 142.400 Wohnungen genehmigt. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 3,1 % oder 4.500 Einheiten. Im selben Zeitraum des Jahres 2019 wurden beim Umbau 164.600 Wohnungen genehmigt. Das ist ein Minus von 2,3 % zum Vorjahr. Bei Mehrfamilienhäusern ging der Bau um 3,2 % zurück, obwohl auch hier die Nachfrage sehr groß ist.

In den letzten 10 Jahren hat sich im Kaufpreis von Wohnungen sehr viel getan. So hat sich zum Beispiel der Preis in deutschen Großstädten verdoppelt, während auf dem Land die Kaufpreise teilweise gesunken sind.

Daten, Zahlen und Fakten zum Berufszweig der Immobilienwirtschaft
  • Im Jahr 2015 lag die Anzahl der Unternehmen, die in der Immobilienwirtschaft tätig sind, bei 817.106. Darin inkludiert sind auch die Architekten, Kreditgeber, Planer, Bauunternehmen und die Berater. In Summe waren dies 25,1 % aller Unternehmen in Deutschland.
  • Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten lag im Jahr 2016 bei 3 Millionen oder 9,5 % aller Beschäftigtem. In der Vermietung, Handel, Verwaltung und Vermittlung von Immobilien waren im Jahr 2018 265.308 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte tätig.
  • Der Anteil der Immobilienwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt lag 2017 innerhalb der EU bei 16 %.

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Was macht ein Immobilienökonom?

Zu Deinen Aufgaben als Immobilienökonom zählen die Vermarktung von Grundstücken und Immobilien aller Art. Dies betrifft den Verkauf und die Vermietung, die Verpachtung, Bauprojekte und Finanzierungsgeschäfte, die möglichst rentabel abgeschlossen werden möchten.

Im Detail fallen Deine Aufgaben in die Überwachung Deiner Projekte, Prüfung der finanziellen Sachverhalte, die Standortanalyse und die Beratung Deiner Kunden. Diese Kunden sind nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen, die eine Immobilie erwerben oder mieten möchten.

Was verdient ein Immobilienökonom?

Dein Gehalt als Immobilienökonom hängt stark von der Gegend ab, in der Du beruflich tätig bist. Weitere Einflussgründe sind unter anderem Deine Berufserfahrung und Dein Arbeitspensum. In gut gefragten Gegenden mit leitender Position kann es durchaus sein, dass sich Dein Verdienst bei weit über 40.000 Euro im Jahr bewegt.

Ballungszentren haben ein höheres Aufkommen an Immobilien, die betreut werden wollen. Dementsprechend ist hier auch der Bedarf an Fachkräften und die Möglichkeit zum Aufstieg und Verdienst größer.

Voraussetzungen zur Ausbildung als Immobilienökonom und Weiterbildung

Wenn Du Dich zum Immobilienökonom weiterbilden möchtest, musst Du einen Lehrabschluss als Immobilienkaufmann vorweisen können. Alternativ hast Du zumindest 2 Jahre Berufserfahrung in dieser Branche. Wenn Du bereits den Abschluss zum „Geprüfter Immobilienfachwirt IHK“ hast, ist der optimale Lehrgang für Dich „Nachgraduierung zum Immobilienökonom (GdW)“.

Studium Immobilienökonom

Wenn Du die Ausbildung zum Immobilienökonom bestanden hast, ist das Deine Chance, ein Bachelorstudium zu beginnen. An einer Universität kannst Du das dann schrittweise neben Deinem Beruf machen. Deine vorangegangene Ausbildung verkürzt das Bachelorstudium um 2 bis 3 Semester. 

An Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien kannst Du Dich nach erfolgreichem Studium weiterbilden. Zusätzliche fachspezifische Prüfungen festigen Deine Position als Fachkraft und halten Dich bei Änderungen auf dem Laufenden. Mit einem weiterführenden Studium kannst Du mit einem Mastertitel abschließen.

Welche Karrieremöglichkeiten hat ein Immobilienökonom?

Als studierter Immobilienökonom kannst Du bei Deinem Arbeitgeber in leitender Position eingesetzt werden. Die Branchen, in denen Du tätig sein wirst, liegen überwiegend im Finanz- und Dienstleistungssektor. Weiterhin steht Dir die Möglichkeit offen, im Immobilienbereich Deinen Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklichen. 

Die starke Nachfrage an Fachkräften in diesem Sektor lässt Dir viele Möglichkeiten offen. Über die Grenzen Deutschlands hinaus kannst Du am internationalen Markt Erfahrungen sammeln.

Zusammenfassung und Fazit

In der Immobilienwirtschaft hast Du eine Fülle von Möglichkeiten, Karriere zu machen. Dabei ist es egal, ob Du auf nationaler oder internationaler Ebene für ein Unternehmen tätig bist, oder den Schritt in die Selbstständigkeit wagst. Der Markt verlangt laufend nach gut ausgebildeten Fachkräften, was Dir die Möglichkeit zur Weiterbildung gibt. Da Immobilien immer ein notwendiger Faktor in der Wirtschaft und am Wohnsektor sind, hat die Sparte gute Zukunftsaussichten.

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