Einspruchsverfahren

Wenn jemand mit einem Steuerbescheid (“Verwaltungsakt”) nicht übereinstimmt (ihn für fehlerhaft hält), kann er Einspruch erheben. Damit setzt er ein sogenanntes Einspruchsverfahren in Gang. Das Finanzamt prüft dann, ob der Einspruch zulässig und begründet ist. Die Einspruchsfrist beträgt einen Monat nach Bekanntgabe des “Verwaltungsaktes” (= Bescheid etc). Einsprüche haben keine sogenannte “aufschiebende Wirkung”, das heißt das Finanzamt könnte trotzdem vollstrecken. Du kannst jedoch gleichzeitig mit dem Einspruch die so genannte “Aussetzung der Vollziehung” beantragen.

Beispiel: Lars Löhner erhält am 12. März 2019 einen Einkommensteuerbescheid, gemäß dem er 22.000 Euro Steuern zu zahlen hätte. Er stellt fest, dass sein zu versteuerndes Einkommen zu hoch angesetzt wurde. Im Steuerbescheid steht der Hinweis, dass er einen Monat Zeit hat, Einspruch zu erheben. Von dieser Möglichkeit macht er Gebrauch. Er schreibt einen entsprechenden Brief in dem er seinen Einspruch ausdrückt inkl. Begründung und um Aussetzung der Vollziehung ersucht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Einspruchsverfahren

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