Umweltplakette kaufen: Kosten für Benziner & Diesel Fahrzeuge

Umweltplakette – Neben den Kosten für die Kfz-Versicherung und die alle zwei Jahre stattfindenden Sicherheitsinspektionen (TÜV) kommen auf Autofahrer zwei weitere Kostenpunkte zu. Zum einen die Kraftfahrzeugsteuer (Kraftfahrzeug-Steuer oder Kfz-Steuer) und zum anderen Umweltplaketten, die in bestimmten deutschen Städten für die Einfahrt in Umweltzonen vorgeschrieben sind.

Emissionsplaketten (Umweltplakette) erklärt:

In dem Bemühen die Luftverschmutzung zu begrenzen, haben mehrere deutsche Großstädte Umweltzonen (Umweltzonen) eingeführt. Mit dem Luftreinhaltegesetz von 2006 wurde ein Prozess in Gang gesetzt, der Autofahrer in Deutschland verpflichtet, eine spezielle Umweltplakette an ihrem Auto anzubringen, um in die „grüne Zone“ zu gelangen. Dieses Gesetz gilt für jeden, der in Deutschland ein Personenkraftfahrzeug oder einen Kleinlastwagen führt, egal ob Einwohner oder Ausländer.

Selbst wenn das Auto die deutschen/EU-Umweltschutznormen erfüllt, kannst Du als Fahrer zu einer Geldstrafe verurteilt werden, wenn Du keine Plakette an der Windschutzscheibe Deines Autos angebracht hast. Fast jede deutsche Stadt oder Gemeinde, egal welcher Größe, benötigt inzwischen eine Plakette für die Umweltzone.

Wer darf in Umweltzonen und wer nicht?

Jedes Fahrzeug erhält eine Umweltplakette, die zeigt, wie stark das Fahrzeug die Umwelt (nach den europäischen Abgasnormen) belastet. Nur Autos mit einer grünen Plakette (Dieselfahrzeuge ab Euro 4 und Benzinfahrzeuge ab Euro 1) dürfen in diese Schutzzonen einfahren. Dein amtliche Kennzeichen muss auf dem Aufkleber vermerkt sein.

Die meisten neueren Autos kommen für eine grüne Plakette in Frage. Schwierig wird es derzeit bei allen Modellen, die vor 2007 fertiggestellt wurden. Viele von ihnen dürfen nicht mehr in die Umweltzonen einfahren.

  • Dieselfahrzeuge ab Euro 4
  • Benzinfahrzeuge ab Euro 1

Gesetzestext zu Einteilung und Kennzeichung

Aus § 2 Zuordnung von Kraftfahrzeugen zu Schadstoffgruppen (35. BImSchV):

(1) Kraftfahrzeuge, die mit einer Plakette nach Anhang 1 gekennzeichnet sind, sind von einem Verkehrsverbot im Sinne des § 40 Abs. 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes befreit, soweit ein darauf bezogenes Verkehrszeichen dies vorsieht.
(2) Kraftfahrzeuge werden unter Berücksichtigung ihrer Schadstoffemissionen den Schadstoffgruppen 1 bis 4 zugeordnet. Die Zuordnung der Kraftfahrzeuge zu den Schadstoffgruppen im Einzelnen ergibt sich aus Anhang 2.

[…]

Auszug: 35. BImSchV

Wo befinden sich die Umweltzonen?

„Mit dem 31. Januar 2018 wurde in Limburg an der Lahn eine Umweltzone (Stufe 3) eingerichtet. In Deutschland gibt es nunmehr 58 Umweltzonen. In 57 davon sind nur Fahrzeuge mit grüner Plakette zulässig.“ – Umweltbundesamt. Die kontrollierten Zonen befinden sich hauptsächlich in städtischen Ballungsgebieten, darunter die Städte Berlin, Köln, München und Stuttgart. Eine vollständige Karte der Gebiete kannst Du hier einsehen: Umweltzonen in Deutschland.

Hier eine der aktuellsten Grafiken vom Bundesamt:

Quelle: Statista.de

Wie erhalte ich eine Umweltplakette?

Die Plakette kannst Du direkt mit der Anmeldung beantragen. Die Kosten für die Plakette liegen zwischen 5 und 8 Euro. Beantragen kannst Du sie aber auch bei anderen Behörden, die ebenfalls Emissionsplaketten ausstellen können, zum Beispiel die Kfz-Zulassungsstelle und die Sicherheitsprüfstellen.

Die Feinstaubplakette benötigst Du auch, wenn Dein Auto außerhalb Deutschlands zugelassen ist (wenn Du in Umweltzonen fahren willst). Die Kosten für die Plakette können dann etwas höher sein. Deine Plakette kannst Du online auf den offiziellen Webseiten der Behörden kaufen, die Emissionsplaketten ausstellen dürfen. Dafür brauchst Du eine Kopie des Zulassungsdokuments Deines Fahrzeugs. Manchmal musst Du auch Deinen Führerschein vorlegen.

Hilfreiche Links für den Onlinekauf:

Investieren in Autos: Marken & Preise

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