Kontenmodelle

Dieses Thema enthält 10 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Alexander Luhn vor 1 Jahr, 10 Monate.

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    Beiträge
  • #33819 Score: 0

    Stefan
    Teilnehmer

    Hallo Alex, hallo Mitstreiter,

    erst mal vorweg: großartig was Du hier alles auf die Beine gestellt hast. Chapeau. Ich mag Deine direkte und klare Art die Dinge auf den Punkt zu bringen und nicht irgendwelche Phrasen in den Raum zu werfen. Ich bin selbst jemand der liest und hört dein Hörbuch und will es dann auch sofort umsetzen.

    So – Jetzt sitz ich vor meinem Konto und frag mich gerade wie ich all die Konten bedienen soll die Du in Deinen Videos und in Deinem Buch ansprichst.

    Ich bin seit 8 Jahren selbständig und habe wie es sich gehört ein Geschäfts- und ein Privatkonto. Von meinem Geschäftskonto gehen sämtliche Abbuchungen weg, die mit meinem Unternehmen zu tun haben. Konkret in dem Fall auf der 1822 direkt. Von dort weg geht ein Teil als Privatentnahme auf die DKB wo ich mein Privatkonto habe. Von dort weg alles was an Inv.Anlagen und Privatausgaben anfällt.

    Von dem Geschäftskonto wo die Einnahmen reinkommen, geht zudem ca. 10% auf ein Tagesgeldkonto (Moneyou), 10% Rücklage (Kurz/Mittelfristig) (Moneyou), 30% als Steuerrücklage (Moneyou), 10% als Taburücklage (Moneyou) und der Rest bleibt drauf für die monatlichen Ausgaben inkl. Abbuchungen Finanzamt für EST sowie Vorauszahlung und Reisekosten, Materialkäufe etc.

    Referenzkonto für die ganzen Unterkonten auf Moneyou ist das Geschäftskonto bei der 1822

    Soweit ich dich verstanden habe, geht bei dir vom GK lediglich eine Abbuchung weg und das geht direkt auf ein Unterkonto und von da weg verteilst du? Wie sieht das denn bei dir genau aus? Welche Banken, wo bekommt man so viele Unterkonten von denen man auch wieder direkt verfügen kann ohne den Zwischenschritt Referenzkonto. Wann setzt du nen Strich drunter und sagst davon jetzt 10% in die Taburücklage oder machst du das nach Gefühl oder mit jeder einzelnen Einnahme? Klappt das ganze auch indem man einfach jeden Monat nen Dauerauftrag mit einer fixen Summe eingibt die im Schnitt ca. auf 10% hinkommt? – Gibt es Programme die das entsprechend abwickeln ohne dass man da jede einzelne Buchung vornehmen muss nach Tabelle? Ziemlich aufwendig die Bucherei. Wie macht ihr das. Mich würden wirklich konkrete Angaben interessieren. Was wieviel wo, welchen Ablauf, welche tools. Bin ein großer Freund von Automatisierungen. Optimal wäre eine art Script dass mein Konto scannt und entsprechend die Buchungen vornimmt nach einem Schema welches sich als sinnvoll rausstellt.

    Wodurch mache ich mir am wenigstens meinen Score für weitere Finanzierungen kaputt? Durch welches Kontokonstrukt kann ich ihn vielleicht evtl. noch weiter ausbauen?

    Danke und viele Grüße

    Stefan

     

    #33434 Score: 0

    Frederick
    Teilnehmer
    4 pts

    Hi Stefan,

    ich hatte vergangenes Jahr Werbung von einem (US?) StartUp gesehn, die ganua das machen, Du gibst an wieviele Prozente von deinem Geldeingang wohin verschoben werden soll … ich finds aber nicht mehr.

    Das einzige was ich gefunden habe ist folgendes einer Neuseeländischen Bank

    https://www.kiwibank.co.nz/personal-banking/clever-stuff/paystream/

    #33438 Score: 0

    Michael Reiss
    Teilnehmer

    Ich sitze gerade vor der gleichen Frage. Habe mir per Excel-Tabelle die von Alex empfohlene Zuteilung auf meine persönliche Situation (Angestellter mit festem Gehalt plus Zulagen) angepasst.
    Bislang nutze ich die ING-Diba als Hauptkonto, auf dem alles eingeht und vom dem ich auch alles zahle. Hintergrund war vor allem, das das Konto incl. Visa-Card kostenlos ist.

    Dazu habe ich ein Konto bei der comdirekt (im Prinzip keine Bewegung, nutze nur die Einzahlautomaten der hiesigen Filiale) und ein Konto bei der DKB, um bei außereuropäischen Reisen gebührenfrei an Bargeld zu kommen (packe dann vor der Reise entsprechend Geld auf das Kreditkartenkonto).

    Nun interessiere ich mich ebenfalls für eine komfortable Lösung, die einzelnen Überweisungen weitestgehend automatisiert zu buchen.

     

    #33549 Score: 0

    Enis
    Teilnehmer
    1 pt

    Hallo,

    die Frage von Stefan intressiert mich auch bezgl. der Unterkonten.
    Wie regelt ihr das praktisch?

    LG

    #33550 Score: 0

    Stefan
    Teilnehmer

    Hallo Enis,

    meine Lösung sieht jetzt wie folgt aus:

    Hauptkonto 1822 direkt wo alle geschäftlichen Eingänge verbucht werden.

    Von da wird verteilt auf ein Privatkonto bei der DKB. Diese werde ich auch für die Mietkonten in Zukunft nehmen da sie hierfür extra Konten anbieten.

    Desweiteren verzweigt sich die 1822 als Referenzkonto auf Moneyou wo ich entsprechend 6 Unterkonten aktuell habe die neben Geldmagnet noch zum Reisen, Steuerrücklage, Tagesgeld, etc. dienen.

    Aufgeteilt wird alles über (und da bin ich mega happy darüber) MoneyMoney einem sehr geilen Kontoprogramm auf dem Mac mit dem ich den totalen Überblick über alle Konten habe und für alles Daueraufträge oder Einzelaufträge erteile.

    Demnächst schau ich mir im Beta Test ein Unternehmerkonto an dass komplett anders als alle anderen sein soll: “Kontist” Mal sehen ob es was taugt… bin gespannt.

    Jedenfalls hab ich jetzt eine klare Struktur und kann deutlich besser den Überblick behalten und die Zuteilungen machen. Ein Makro bei dem die Abbuchungen prozentual laufen würden wäre immer noch genial aber habe ich leider noch keines gefunden 😉

    Was ich immer noch nicht verstanden habe ist, ob ich nur einen Abfluss vom GK machen sollte und dann erst alles verzweige auf andere Konten. Das jedoch macht ein erneutes GK notwendig was meinen Score versaut. Hierzu bräuchte ich echt noch eine Antwort Alex Fischer.

    so long … Stefan

    #33551 Score: 0

    Enis
    Teilnehmer
    1 pt

    Hallo Stefan,

    danke für deinen Input.
    Ich habe mir zumindest bei Windows jede Finanzsoftware angeschaut auch web Lösungen etc. Richtig begeistert war ich von keiner.

    Ich werde nochmal über eine Umsetzung nachdenken, finde das ganze irgendwie sehr umständlich 🙁

    Trotzdem vielen Dank Stefan.

     

     

    #33556 Score: 0

    Marit Goldrausch
    Teilnehmer

    Hallo,

    Ich habe das folgendes Kontenmodell:

    2 x Griokonto Postbank, 1 x Sparcard bei der Postbank, 1 x Tagesgeldkonto bei der Comdirekt.

    Einmal im Monat erstelle ich eine Einnahmen/Ausgaben-Liste. Ich lasse alles, wirklich alles abbuchen und sehe schon aus meiner Jahresübersicht was kommen wird. Dann wird einfach abgehackt, bei mir noch per Hand. Die Mieteinnahmen werden spätestens am 10. des Monats abgehackt.

    Ende des Jahres gibt es eine Gesamtübersicht zum Vergleich mit den Vorjahren.

    Per Dauerauftrag geht immer die gleiche Summe auf mein “Spasskonto (Sparcard für Urlaub) und jetzt werden auch bald die 10 % von den Mieteinnahmen auf das Tagesgeldkonto landen. Die Summe erkenne ich leicht auf der Einnahmenseite in der Monatsübersicht.

    Bis jetzt habe ich immer sehr viel in die Tilgung gebracht. Das war falsch und ich habe jetzt endlich gelernt, wie der Leverage-Effect geht. Dank an Alex.

    Da ich nichts verkaufen möchte, langt mir das einfache Kontenmodell.

    Marit

     

    #33618 Score: 0

    Ernst Mode
    Teilnehmer

    Hallo Leute,

     

    wo finde ich die von Michael Reiss erwähnte Excel Tabelle?

     

    LG

     

    Alexander

    #33619 Score: 0

    Michael Reiss
    Teilnehmer

    Ich habe mir selbst eine Excel-Tabelle erstellt. Ich hatte bereits seit längerem in einer Excel Tabelle über alle Einnahmen/Ausgaben Buch geführt und diese Tabelle dann einfach nur erweitert.

    Ist aber natürlich immer noch mit viel Handarbeit verbunden, eine Automatisierungslösung, die mich zufriedenstellt, habe ich leider noch nicht gefunden.

    #33638 Score: 0

    Emanuele Pascale
    Teilnehmer

    Hey Leute,

    also ich habe mal recherchiert und mehrere Unterkonten sind nur bei der Deutschen Bank und scheinbar bei der Norisbank und der ING-Diba möglich.

    Ich habe auch in der RADG Facebook Gruppe gefragt und es ist scheinbar sehr wichtig alles auf die Unterkonten zu verteilen laut Alex und von dort aus seine Rechnungen zu tätigen (ich vermute man wirkt so dem Parkinsonschen Gesetz entgegen, weil man das Geld auf den Unterkonten vergisst).

    Einzige Alternative, die ich sehe, wären bei der jeweiligen Bank statt Unterkonten weitere Girokonten aufzumachen, als Ersatz. Bei der Sparkasse geht das soweit ich weiß.

    Was denkt ihr macht das einen Unterschied wenn man auf die Giros verteilt statt auf die Unterkonten? ich glaube schon. Vorallem hat Alex später zum Thema Geldmagneten geschrieben mal soll ein Tagesgeldkonto bei einer fremden Bank einrichten. Dies ist aber wiedersprüchlich zu seiner Aussage:  ”Nie etwas nach außen bezahlen, nur auf Unterkonten verteilen und von dort überweisen.”.

    Wäre cool wenn ihr mal eure Meinung zusammentragt.

     

     

    #34361 Score: 0

    Alexander Luhn
    Teilnehmer
    4 pts

    Ich selbst habe ein Geldeingangskonto von dem feste Daueraufträge abgehen, unter anderem auch auf das gemeinsame Konto mit meiner Freundin von dem dann wieder Fixkosten abgehen.

    Ansonsten verfügen wir über einen festgelegten Rahmen an Bargeld, die kontokarten tragen wir nie bei uns.

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