Erbersatzsteuer

Bei deutschen Familienstiftungen unterliegt das Vermögen alle dreißig Jahre der sogenannten Erbersatzsteuer. Dabei wird wie folgt vorgegangen: Zuerst wird bestimmt, welcher Teil des Vermögens zu versteuern ist. Für diesen Betrag wird die Steuer berechnet, als würde das Vermögen auf zwei Kinder übertragen werden. Als Folge davon entsteht ein Freibetrag von 800.000 Euro (400.000 Euro für jedes fiktive „Kind“). Was darüber hinausgeht, wird gemäß dem entsprechenden Satz der Erbschaftssteuer versteuert. Der Steuersatz richtet sich nach der Summe und beträgt in diesem Fall (Vererbung an „Kinder“) maximal 30 Prozent. Diese kann in 30 jährlichen Raten (bei einer Verzinsung von 5%) bezahlt werden.

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