Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau

Alle Themen zu Immobilienkaufleuten auf einen Blick

Im folgenden Text wird der Begriff des Immobilienkaufmann/-frau einheitlich als Immobilienkaufmann verwendet. Das dient der besseren Lesbarkeit des Textes und soll keinesfalls als Abwertung des Begriffes Immobilienkauffrau verstanden werden.

Gut ausgebildete Immobilienkaufleute sind in vielen Branchen gefragt. Sie arbeiten bei Immobilienmaklern, bei Versicherungsunternehmen, bei Wohnungsbauunternehmen, bei Banken, bei Bausparkassen und bei öffentlichen Unternehmen. Wenn Du gerne in einem vielseitigen Beruf arbeiten möchtest, gut in Mathematik bist, Dich für vertragliche Dinge interessierst und gerne mit Menschen umgehst, dann kann das der richtige Beruf für Dich sein.

Mit welchen Objekten sich der Immobilienkaufmann im Einzelnen beschäftigt und welche Aufgaben er dabei wahrnimmt, ist in den zwei folgenden Abschnitten beschrieben.

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Was ist ein Immobilienkaufmann?

Ein Immobilienkaufmann ist eine Person, die sich im beruflichen Alltag um alles kümmert, was mit Immobilien zu tun hat. Dabei kann es sich um die Immobilien der eigenen Firma handeln, oder um Immobilien, die von der eigenen Firma verwaltet werden.

Zu den Immobilien gehören unter anderem:

  • Ein- und Mehrfamilienhäuser und Wohnblocks
  • Eigentumswohnungen und Mietwohnungen
  • Betriebsgelände und Betriebsgebäude
  • öffentliche Gebäude
  • bebaute und unbebaute Grundstücke
  • Parkplätze, Parkanlagen, Spielplätze

Der Immobilienkaufmann kümmert sich um:

  • alle finanziellen und vertraglichen Aspekte
  • die Instandhaltung und Instandsetzung
  • die Versorgung mit Strom, Wasser, Gas, Telefon, Internet und TV
  • die Nutzung

der Immobilien, für die er zuständig ist

Was macht ein Immobilienkaufmann?

Die Aufgaben des Immobilienkaufmanns erstrecken sich von der Beschaffung, die Verwaltung bis hin zum Verkauf einer Immobilie. Am besten lassen sich die Aufgaben am Lebenszyklus einer Wohnimmobilie darstellen.

  • Am Anfang steht die Bedarfsanalyse für Wohnraum. Das Ergebnis kann sein, dass ein oder mehrere Häuser gebaut werden sollen.
  • Dann folgt die Suche nach einem passenden Grundstück für das Ein- oder Mehrfamilienhaus. Dabei wird auch geprüft, ob das Grundstück bebaut werden darf und welche Baulasten vorhanden sind.
  • Ist der Bauplatz gefunden, muss das Grundstück gekauft werden. Dazu ist es notwendig, mit der Bank über die Finanzierung des Bauvorhabens zu verhandeln.
  • Im nächsten Schritt muss der Architekt gefunden werden, der die Planung und Bauaufsicht übernimmt. Anschließend müssen die Handwerker beauftragt werden und das Haus muss fertiggestellt werden.
  • Sind die Wohnungen fertiggestellt, werden Sie verkauft oder vermietet. Für die vermieteten Wohnungen sind die Mietverträge anzufertigen, die monatlichen Zahlungen zu überprüfen und die jährlichen Nebenkostenabrechnungen zu erstellen.
  • Bei Schäden an der Wohnung, muss der Hausmeister beauftragt werden und Instandhaltungsmaßnahmen müssen rechtzeitig durchgeführt werden.
  • Die Grundstücke sind zu mähen und für den Winterdienst muss ebenfalls gesorgt werden.

Während der Lehrzeit beschäftigen sich die Auszubildenden unter anderen mit den folgenden Themen:

  • Organisation und Durchführung von Kundengesprächen und Besichtigungen
  • inhaltliche Gestaltung von Mietverträgen
  • Kalkulation von Preisen und Kosten für Mietwohnungen
  • Erstellung und Prüfung von Rechnungen
  • Vorbereitung von Zahlungen
  • Bewertung von Immobilien

Daten, Zahlen und Fakten zum Beruf des Immobilienkaufmanns

  • Er gehört zu anerkannten Ausbildungsberufen.
  • Mathematik, Wirtschaftskunde und der Umgang mit Menschen sollten Dir liegen
  • Die Ausbildung dauert 3 Jahre und wird gut bezahlt
  • Nach der Ausbildung hast Du viele Möglichkeiten, Dich beruflich weiter zu entwickeln.
  • Mit dem Studium zum Immobilienfachwirt hast Du Chancen auf eine Führungsposition
  • Der Beruf des Immobilienkaufmanns ist sehr gefragt

Für wen ist der Beruf des Immobilienkaufmanns geeignet?
(und für wen nicht?)

Bei dem Beruf des Immobilienkaufmanns handelt es sich um einen kaufmännischen Beruf. Ein großer Teil Deiner Tätigkeiten spielt sich im Büro ab. Wenn Du gerne an der frischen Luft bist oder eine handwerkliche Arbeit suchst, dann ist dieser Beruf sicher nichts für Dich.

Der Beruf ist genau das richtige für Dich, wenn Du:

  • gut in Mathematik bist und Dir der Umgang mit Zahlen Spaß macht
  • Dich gerne mit vertraglichen Dingen beschäftigst.
  • gerne mit anderen Menschen kommunizierst
  • das Schulfach Wirtschaft zu Deinen Lieblingsfächern gehört
  • gute Noten in Deutsch hast

Die meisten Azubis starten die Ausbildung zum Immobilienkaufmann mit einem Abitur, oder Fachabitur. Das ist aber keine Voraussetzung, um den Beruf des Immobilienkaufmanns zu erlernen. Wichtig ist, dass Du neugierig bist und gerne neue Dinge lernst.

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Gehalt und Verdienst eines Immobilienkaufmanns

Ein Immobilienkaufmann kann nach erfolgreicher Ausbildung ein Bruttoeinkommen zwischen 1.800 Euro und 2.400 Euro (Brutto) erzielen. Das entspricht einem Jahresgehalt zwischen 21.600 und 28.800 Euro (Brutto) von Wenn die Firma ein erfolgsbezogenes Gehalt (Provision) anbietet, kann das Bruttogehalt auch höher liegen.

Die Höhe des Bruttogehaltes kann gesteigert werden, wenn Du in die Weiterbildung investierst und Dich zum Immobilienfachwirt ausbildest. Als Immobilienfachwirt kannst Du eine Führungsposition einnehmen und wesentlich mehr Geld verdienen. Auch die Ausbildung zu einem Immobiliengutachtern kann sich für Dich lohnen.

Im Internet findet man aktuell die folgenden Gehaltsangaben für Immobilienkaufleute:

StelleOrtVerdienst
Immobilienkaufmann HausverwaltungKassel37.984 – 51.792 Euro
Immobilienkaufmann / ImmobilienverwalterKöln41.716 – 56.880 Euro
Immobilienkaufmann/- frau als ImmobilienverwalterBerlin41.830 – 57.037 Euro

Quelle 27.11.2018: https://www.gehalt.de/beruf/immobilienkaufmann-immobilienkauffrau?searchtext=Immobilienkaufmann&location=

Gehalt in der Ausbildung von Immobilienkaufleuten

Die Auszubildenden für den Beruf des Immobilienkaufmanns bekommen bereits im ersten Jahr gutes Geld, um auf den eigenen Füßen zu stehen:

LehrjahrBruttoverdienst
1. Lehrjahr770 – 830 Euro
2. Lehrjahr880 – 980 Euro
3. Lehrjahr990 – 1.090 Euro

Quelle 27.11.2018:
https://www.gehalt.de/beruf/immobilienkaufmann-immobilienkauffrau?searchtext=Immobilienkaufmann&location=

Bewerbung zur Ausbildung zum Immobilienkaufmann

Wenn Du an einer Ausbildung zum Immobilienkaufmann interessiert bist, kannst du Dich bei einer Wohnungsbaugesellschaft, einem Immobilienmakler, einer Bank, oder einer Versicherung um eine Ausbildungsstelle bewerben. Die Ausbildungsstellen findest Du in der Tageszeitung und im Internet.

Es lohnt sich auch, bei den Firmen, die für Dich in Frage kommen, direkt nachzufragen. Da diese Ausbildung sehr begehrt ist, solltest Du Deine Bewerbung rechtzeitig abschicken. Mit einem Fachabitur, oder der mittleren Reife und guten Noten in Mathematik, Wirtschaftskunde und Deutsch, hast Du gute Chancen, dass Deine Bewerbung angenommen wird.

Die duale Ausbildung zum Immobilienkaufmann findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Im betrieblichen Umfeld lernst Du die praktischen Tätigkeiten des Immobilienkaufmanns kennen. In der Berufsschule wird Dir das theoretische Wissen vermittelt, das Du als Immobilienkaufmann brauchst. Sie dauert 3 Jahre und kann bei Eignung auf 2,5 Jahre gekürzt werden.

Studium oder Ausbildung? Wie wird man zum Immobilienkaufmann?

Wenn Du Dich für eine Ausbildung bei einem Betrieb entscheidest und die abschließende Prüfung bestehst, dann bist Du Immobilienkaufmann. Du kannst Dich aber auch entscheiden, direkt nach dem Abitur, ein Studium zum Immobilienfachwirt zu beginnen.

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann hat den Vorteil, dass Du diesen Beruf von der Pike auf erlernst. Nach der Ausbildung kannst Du direkt als Immobilienkaufmann tätig werden. Um Deine Aufstiegschancen zu verbessern, kannst Du anschließend ein Studium zum Immobilienfachwirt absolvieren. Mit einem Studium zum Immobilienfachwirt kannst Du Dich für Führungsaufgaben qualifizieren

Das alleinige Studium zum Immobilienfachwirt hat den Vorteil, dass Du Dir ein breites theoretisches Wissen aneignen kannst. Allerdings mit dem Nachteil, dass Dir die praktische Erfahrung fehlt.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hat ein Immobilienkaufmann?
(Angestellt oder selbstständig)

Mit der Ausbildung zum Immobilienkaufmann hast Du eine solide Grundlage, um Deine Fachkenntnisse über eine Weiterbildung zu vertiefen. Natürlich bietet sich für Dich auch ein Studium zum Immobilienfachwirt, oder zum Immobilienbetriebswirt an. Du hast aber auch die Möglichkeit, Dich an einer Hochschule / Universität für die folgenden Studiengänge einzuschreiben:

  • Wirtschaftswissenschaften
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Immobilienwirtschaft
  • Immobilienmanagement

Du kannst auch an einer Weiterbildung zum Immobilienmakler teilnehmen. Mit dem bereits vorhandenen Wissen sollte Dir die Weiterbildung zum Immobilienmakler nicht schwerfallen.

Von der IHK und anderen Instituten werden außerdem Seminare und Lehrgänge zu den folgenden Themen angeboten:

  • Ermittlung des Verkehrswertes einer Immobilie
  • Vertragsrecht
  • Haus- und Grundstücksverwaltung
  • Marketing und Vertrieb von Immobilien
  • Bausachverständiger und Baugutachter
  • Immobiliengutachter

Weiterbildung, Umschulung, Seminare, Kurse, Quereinstieg

Der Beruf des Immobilienkaufmanns eignet sich auch für Quereinsteiger. Viele Menschen sehen ihre berufliche Zukunft in dem Beruf des Immobilienkaufmanns. Wenn Du Dich dazu entschieden hast, den Beruf des Immobilienkaufmann auszuüben, dann hast Du mehrere Möglichkeiten, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen. Du kannst:

  • eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann bei einem Unternehmen machen. Wenn Du bereits einen Beruf erlernt hast, dann kann die Ausbildungszeit sicher verkürzt werden.
  • eine Weiterbildungsmaßnahme bei der IHK, oder einem anderen Ausbildungsinstitut besuchen und Dir das Wissen aneignen, das Du für diesen Beruf brauchst. Die Ausbildung kann auch berufsbegleitend erfolgen.
  • Im Bereich der Immobilienverwaltung werden eine Reihe von Weiterbildungskursen angeboten. Ein Teil dieser Kurse sind im vorangegangenen Abschnitt aufgeführt.

Viele Menschen, die sich umschulen lassen, streben den Beruf des Immobilienmaklers an. Dabei handelt es sich nicht um einen gesetzlich geregelten Ausbildungsberuf.

Welche berufliche Perspektive hat ein Immobilienkaufmann?

Wenn man im Internet nach Stellenanzeigen für den Immobilienkaufmann sucht, dann wird man sehr schnell fündig. Der Immobilienkaufmann wird von Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Wohnungsbaugesellschaften, Maklerfirmen, TÜV und öffentlichen Unternehmen gesucht.

Dem Immobilienkaufmann stehen zwei Entwicklungswege offen. Er kann sich

  • als Führungskraft qualifizieren
  • als Experte für ein spezielles Thema positionieren

Um sich als Führungskraft im Betrieb zu qualifizieren, kann er z.B. ein Studium zum Immobilienfachwirt absolvieren.

Den Status als Experte kann er durch Weiterbildung für ein bestimmtes Themengebiet erreichen. Das kann z.B. die Weiterbildung zum Immobiliengutachter sein.

Zusammenfassung / Fazit

Menschen, die eine Ausbildung als Immobilienkaufmann abgeschlossen haben, haben sich einen zukunftssicheren Beruf mit guten Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten gewählt. Der Beruf ist dann etwas für Dich, wenn Du in der Schule gute Noten in den Fächern Mathematik, Wirtschaft und Deutsch hast.

In dem Ausbildungsbetrieb kannst Du die praktische Seite des Berufes kennenlernen. In der Berufsschule lernst Du den theoretischen Hintergrund kennen. Als Immobilienkaufmann hast Du die Möglichkeit, Dich auf den unterschiedlichsten Gebieten weiterzubilden. Du hast auch die Möglichkeit, ein Studium zum Immobilienfachwirt zu machen.

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