RADG 10: Wie Dein Verstand auswertet und welche Streiche er Dir dabei spielt

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RADG 10: Wie Dein Verstand auswertet und welche Streiche er Dir dabei spielt

Dein Verstand - wie er arbeitet und Du es steuern kannst.

Wusstest Du, dass Dein Verstand täglich alle Eindrücke um Dich herum filtert und die für ihn relevanten Informationen speichert? Dies bedeutet, dass Du Deinen Verstand so steuern kannst, dass Du Deinen Fokus auf die tatsächlich für Dich relevanten Visionen und Ziele leitest. Worauf es dabei wirklich ankommt und wie Du eine möglichst unverfälschte Vorstellung von Deinen Zielen auf die Beine stellst, erklärt Dir Alex innerhalb dieser Episode.

Passend zu diesem Thema erwarten Dich ebenso individuell angepasste Aufgaben, die Du nach dem Hören des Podcasts lösen kannst.

Dein Verstand - wie er arbeitet und Du es steuern kannst.

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Transkript zur Hörbuchfolge

Wie dein Verstand auswertet und welche Streiche er dir dabei spielt

Das passiert immer und ununterbrochen

Vielleicht ist es dir schon einmal aufgefallen, dass du andauernd Dinge mit anderen vergleichst. Ein Kind zum Beispiel kann Geld nicht einschätzen und nicht damit umgehen. Es hat noch nicht die Vergleiche dazu, was wie viel wert ist. Es weiß einfach nicht, was man für 100 Euro bekommt: einen Kaugummi oder ein Paar Turnschuhe?

Beim genauen Hinsehen stellt man also fest, dass der eigene Verstand permanent damit beschäftigt ist, Informationen mit anderen zu vergleichen. Mit dem Zweck, diese Informationen einordnen zu können. Frauen vergleichen den jetzigen Freund mit dem Ex-Freund. Männer vergleichen die jetzige Frau mit Frauen aus der Vergangenheit.

Hast du schon mal versucht herauszubekommen, ob eine Leistung, die du gebracht hast, gut ist? Hierfür brauchst du einen Benchmark (Bezugswert). Was sind gute Klickzahlen für ein Video bei YouTube am ersten Tag? Sind 1.000 gut oder eher schlecht? Du siehst also, du kannst Dinge nicht einschätzen, wenn du keinen Bezugswert hast.

Kenne besser das Ideal und stelle sicher, dass es korrekt ist

Mein bester Freund lehrte mich einmal sinngemäß: „Jeder von uns hat Idealvorstellungen zu den verschiedensten Lebensbereichen wie zum Beispiel Beziehung, Business, Geld etc. im Kopf. Und dann schaut man auf die aktuelle Situation, vergleicht diese mit dem Idealzustand und stellt Übereinstimmungen und Abweichungen fest.“

Ich versuchte mir ein Beispiel zusammenzureimen: Nehmen wir das Ziel Finanzen. Meine Idealvorstellung war früher, möglichst große Summen auf einen Schlag zu verdienen. Sah ich eine Gelegenheit, so verglich ich sie mit meiner Idealvorstellung und überlegte mir, ob sie da hineinpasst.

Ja, das ergab Sinn. Falls sie es tat, begann ich die Gelegenheit wahrzunehmen und versuchte sie durchzusetzen. Ja, auch das war stimmig. Kam ich zum Beispiel an eine Gelegenheit, die mir niedrige, aber regelmäßige Einnahmen brachte, so war sie für mich uninteressant. Es passte nicht mit meinem Ideal zusammen. So weit, so klar. Dann wurde ich sinngemäß von meinem besten Freund darauf hingewiesen: „Der schlimmste Fehler, der dir jetzt unterkommen kann, ist, dass deine Idealvorstellung falsch oder unpräzise ist.“

Am Beispiel einer Partnerschaft

Wie war das gemeint? Es dauerte eine Zeit, bis ich es ausknobeln konnte. Ein paar Monate später stellte ich fest, dass Lifestylemagazine für Frauen gerne ein falsches Idealbild von Partnerschaften zeichneten:

„Die ideale Partnerschaft ist die, in der man sich auch nach zehn Jahren noch genauso verliebt fühlt wie beim ersten Kennenlernen und permanent Schmetterlinge im Bauch hat.“

Nun stellen wir uns mal Folgendes vor: Eine Frau übernimmt dieses Idealbild. Sie lebt schon jahrelang mit einem Partner zusammen, der folgende Eigenschaften hat: Er ist zuverlässig, bewundert und liebt seine Frau, ist äußerst vertrauenswürdig und bereit, alles dafür zu geben, dass es ihr gut geht. Man kann sich toll mit ihm unterhalten, der Sex war toll und er gab seiner Frau immer jede Menge Sicherheit. Doch leider, leider war nach zehn Jahren keine Spur mehr von „Kribbeln oder Schmetterlingen im Bauch“ vorhanden.

Wenn unsere Beispielfrau jetzt oben genanntes „Lifestyle“-Ideal im Kopf hat, wird sie für sich die Entscheidung treffen, dass diese Beziehung keine Zukunft habe, dass sie nicht „die wahre Liebe gefunden hat“.

Wenn man jedoch ein paar Beziehungen geführt hat und sich auch mit Leuten unterhalten hat, die erfolgreiche Beziehungen führen, stellt man Folgendes fest: Das Kribbeln-und-Schmetterlinge-im-Bauch-Thema ist im Durchschnitt nach drei Monaten abgeebbt und wird ersetzt durch Bewunderung, Respekt und Vertrauen.

Denn tatsächlich sind Schmetterlinge im Bauch nichts anderes als ein Aufgeregtsein und Unsicherheit über das, was kommen wird. Und logischerweise: Je besser man sich kennt, desto weniger Unsicherheiten gibt es und desto weniger „Schmetterlinge“.

Falsche Ideale führen zu fatalen Fehlentscheidungen

Falsche Idealvorstellungen führen also zu fatalen Entscheidungen. Ich begann mir das Tema genau anzusehen und merkte sogar Folgendes: Es war noch nicht einmal wichtig, dass die Idealvorstellung völlig falsch war. Sie konnte auch unvollständig, unpräzise oder nicht ganz richtig sein. Auch dann hatte das sehr üble Auswirkungen.

Denn wie wir ja oben gelernt haben, vergleichen wir permanent alle Gelegenheiten und Situationen mit dem Ideal und handeln dementsprechend. So versuchen Singles gerne (und wahrscheinlich glauben sie es auch) Menschen, die in Beziehungen leben, zu verkaufen, wie toll doch die Freiheit als Single wäre. Und schwupps, schon übernimmt man ein falsches Ideal.

Mein falsches Finanzen-Ideal

Ich hatte zum Beispiel ein falsches Ideal in Bezug auf Finanzen. Wie ich zuvor schon erklärt habe, war ich immer darauf fixiert, möglichst große Summen zu verdienen. Kleinere, laufende Einnahmen interessierten mich dagegen nicht.

Mein finanzieller Durchbruch kam eigentlich erst, als ich verstand, dass die finanzielle Idealvorstellung ist: laufende Einnahmen zu haben (unabhängig von der eigenen Arbeit), die die Fixkosten übersteigen.

Warum war das ein korrektes Ideal? Wie ich erst mit der Zeit herausfand, hat „große Summen zu verdienen“ einen Nachteil: Der Staat schlägt mit der Steuer erbarmungslos zu. Er erwartet von dir, dass du die gleichen Summen im nächsten Jahr wieder verdienst (Steuervorauszahlung).

Das setzt einen extrem unter Stress und macht das Leben alles andere als schön. Hat man dagegen laufende Einnahmen, die die Ausgaben übersteigen, ohne dafür arbeiten zu müssen, so freut man sich auf jeden Monatsersten. Denn der Kontostand steigt ja permanent.

Man hat Zeit für die wichtigen Dinge. Man kann Projekte in Angriff nehmen, die lukrativ sind, aber längere Vorlaufzeiten haben. Man hat einfach den Atem und die Gelassenheit, Dinge von A nach B durchziehen zu können, ohne Stress.

Weitere Fallen im Denkmechanismus: der belastete Taschenrechner

Ein Freund machte einmal einen Spaß mit mir: Er gab mir einen Taschenrechner, auf dem die Zahl 3 zu sehen war, und bat mich die Zahl 7 dazuzuaddieren. Ich tat es und sah auf einmal auf dem Display die Zahl 13, als ich „=“ gedrückt hatte.

Wie konnte das sein? War der Taschenrechner kaputt? Bei der heutigen Elektronik äußerst unwahrscheinlich. Ich war wirklich verblüfft. Dann lüftete mein Freund sein Geheimnis: „Ich habe vorher die Zahl 3 eingetippt, dann ‚+‘ gedrückt und noch mal 3 eingegeben. Tatsächlich war also eine 3 mehr vorhanden als für dich sichtbar.

“ Klar! Der Taschenrechner hatte nicht falsch, sondern mit Informationen gerechnet, die mir nicht bekannt waren. Mein Freund sagte darauf: „Siehst du, das ist der Grund, warum Menschen falsche Entscheidungen treffen …“ und wandte sich wieder seiner Arbeit zu.

Ich konnte mir damals noch nicht genau ausmalen, wie er das wirklich meinte. Allerdings beschäftigte mich dieser Gedankenansatz. Ich kam jedoch nicht richtig weiter damit, bis mir zufälligerweise Folgendes zustieß:

Was mich ein unerfahrener Praktikant über mein Denken lehrte

Ein Praktikant, der direkt aus der Schule kam und vorher nie gearbeitet hatte, wollte eine Berechnung in Excel durchführen. Er hatte vorher noch nie wirklich mit Excel gearbeitet und sich nur ein paar Tutorials auf YouTube dazu angesehen. 

Als er mit seinen Berechnungen fertig war, wollte er, da er einen fremden Computer benutzte (nämlich meinen), die Tabelle wieder entleeren. Er fand nicht gleich die Lösung und hatte deswegen eine Idee: Er markierte seine kompletten Berechnungen und änderte die Schriftfarbe auf Weiß. Schwups, war die Tabelle scheinbar leer. Jetzt war natürlich auch der Cursor verschwunden, und darum änderte der Praktikant anschließend die Farbe wieder in Schwarz. 

Ich setzte mich ein paar Minuten später (ohne die Vorgeschichte zu kennen) an die Excel-Tabelle und begann, eigene Berechnungen anzustellen. Ich sah auf den ersten Blick, dass Excel nur Quatsch auswarf. Es war mir wirklich ein Rätsel. Wie konnte das sein? Excel kann sich nicht verrechnen! Erst als ich begann einzelne Abschnitte der Tabelle zu markieren, wurden die alten Berechnungen sichtbar, die vorher auf Weiß standen.

Ich war diesem Praktikanten im Nachhinein sehr dankbar, da ich so verstanden hatte, was mein Freund damals meinte: Berechnungen und Kalkulationen werden verfälscht, wenn man mit Informationen rechnet, die nicht bekannt (sondern „weiß“) sind. 

Das erklärte auf einmal, warum Kunden völlig sinnlos Angst vor Immobiliendarlehen hatten. Die Eltern hatten ihnen vor 20 Jahren „in die Excel-Tabelle“ geschrieben: „Mach keine Schulden!“ Damit war natürlich gemeint: keine Konsumschulden. 

Und natürlich hatte unser Immobilienanfänger diese Information nicht in Klarschrift vor Augen, sie war irgendwo in seinem Verstand abgelegt, aber wirkte noch immer. Die Information war „weiß“, und sie führte für den Außenstehenden zu scheinbar völlig irrationalen Ergebnissen. Doch hatte unser Immobilienanfänger wirklich falsch gerechnet und eine schwachsinnige Entscheidung getroffen? 

Nein! Er hatte lediglich bekannte mit unbewussten Informationen („weißen“ Informationen) vermischt und kam für seine Umwelt zu irrationalen Ergebnissen. Ich fand das toll. Endlich konnte ich bei meiner Umgebung sehen, wie all die Dinge, die ich nicht nachvollziehen konnte, zustande kamen.

Mist, das könnte ja bedeuten...

Eines Nachts jedoch verdarb mir ein Gedanke ganz übel die Laune. Keiner dieser Leute hatte auch nur den geringsten Verdacht, selbst „weiße“ Informationen zu verarbeiten. Keiner, kein einziger.

Und da war sie, die unangenehme Frage: Was, wenn ich auch jede Menge „weiße“ Informationen in meinen Entscheidungsprozessen habe und genauso überzeugt bin (wie die Immobilienneulinge), dass an diesen Entscheidungen alles super ist? Dieser Gedanke ließ mich lange Zeit nicht los, und ich begann mich fortan sehr kritisch möglichst von außen zu beobachten…

Resümee:

Achte darauf, dass du zu den einzelnen Bereichen deines Lebens (Business, Beziehung, Privatleben etc.) möglichst die korrekten Idealvorstellungen hast. Berücksichtige immer, dass falsche Idealvorstellungen immer zu falschen Entscheidungen führen. Versuche außerdem, wann immer möglich, „weiße“ Informationen aufzudecken und zu korrigieren.

PS: Ich habe mich sehr mit dem Thema „Idealvorstellungen zu den einzelnen Lebensbereichen“ beschäftigt und diese Stück für Stück ausgewertet und recherchiert. Sehr viel Know-how dazu findest du auch auf meiner Website.

Teste Dein Verstehen

  • Warum ist es wichtig, zu jedem Bereich eine korrekte Idealvorstellung zu haben?
  • Was passiert, wenn deine Idealvorstellung falsch, teilweise falsch oder unpräzise ist?
  • Schaue im Workbook Nr. I der „90-Tage-Challenge“ auf Seite 22. Dort findest du noch 13 weitere Aufgaben, damit dein Verstand dich nicht mehr austricksen und du die richtigen Entscheidungen treffen kannst.
RADG 10: Wie Dein Verstand auswertet und welche Streiche er Dir dabei spielt

Hier findest Du das dazugehörige Buchkapitel zum Download, falls Du mitlesen möchtest oder wenn Infografiken, Aufzählungen etc. vorkommen. Natürlich ohne, dass Du Deine Email-Adresse abgeben musst, es ist ein direkter Download.
Viel Erfolg!

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