RADG: Bin ich ein guter Lebensinvestor?

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RADG: Bin ich ein guter Lebensinvestor?

Investitionen umfasst Deine Lebensbereiche - nicht die Finanzwelt!

Es gilt zu jeder Sekunde Deines Lebens die richtigen “Investment”-Entscheidungen zu treffen. Doch wie stellst Du das an? Wie wirst Du ein guter Lebensinvestor und was hat es im Speziellen mit finanziellen Investitionen auf sich?

In dieser Folge Deines Hörbuchs lernst Du alle relevanten Begrifflichkeiten rund um Deine Investments kennen und erfährst anhand von praktischen Beispielen, wie Du Deine Investment-Entscheidungen optimieren kannst.

Hier ein Investment-Tipp mit maximalen ROI (Return on Investment): Deine eigene Weiterbildung!

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Das Video zur Podcast Folge

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Transkript zur Hörbuchfolge

Einer meiner Mentoren fragte mich einmal: „Sag mal, Alex, was denkst du eigentlich, was der Unterschied ist, warum die einen schneller vorankommen und die anderen nur sehr langsam oder gar nicht?“

Das war eine gute Frage; wenn ich darauf die Antwort hätte, wäre ich sicher schon ein gutes Stück weiter, dachte ich mir damals. Natürlich hatte ich vage Vorstellungen und Ideen darüber, was das sein könnte. Kennst du das Gefühl, wenn es manchmal schwierig ist, Beobachtungen in eine Gesetzmäßigkeit umzuwandeln? Man kann es einfach nicht wirklich greifen. Ich verneinte also.

„Eigentlich ist es so einfach, dass man es leicht übersieht“, sagte er. „Die einen investieren das, was sie haben (Zeit, Geld, Kontakte, Wissen etc.) einfach besser als andere. Es sind einfach bessere Investoren.“

„Soll das heißen, dass man zum guten Investor geboren ist? Dass man dafür entweder Talent hat oder nicht?“, fragte ich.

Er lachte. „Nein, eigentlich hat das nur mit zwei Sachen zu tun:

  1. genau zu wissen, was eine Investition und was ein Verlust/eine Ausgabe ist,
  2. sich die Denkweise anzugewöhnen, alles im Leben unter diesem Gesichtspunkt anzuschauen.“

Das klang irgendwie interessant. Man konnte es also lernen. Es hatte ofenbar nichts mit Glück, Talent oder angeborenen Fähigkeiten zu tun. Ich bat ihn, mehr zu erzählen. Er malte mir Folgendes auf:


Was ist eine Investition, was eine Ausgabe? Gilt nicht nur für Geld!
Investition: X -> X + Y
Ausgabe: X -> X – Y


Er sagte: „Schau, Alex, eine Investition ist einfach, wenn du irgendetwas investierst (deine Zeit, dein Geld, deine Kontakte, deine Aufmerksamkeit etc.) und anschließend das Gleiche plus mehr dazu bekommst.

Eine Ausgabe ist es, wenn du etwas investierst und danach einfach weniger herausbekommst, als du ursprünglich investiert hast, oder im schlimmsten Fall gar nichts.“

Ich dachte mir, na ja, das ist eine sehr simple Formel, darauf hätte ich eigentlich auch selber kommen können. Aber so ganz begriffen hatte ich es noch nicht, und ich bat ihn, das genauer auszuführen.

Das solltest du unbedingt auch machen

Er sagte mir: „Ich denke, bei dem Tema Geld sollte es klar sein. Eine Investition muss mehr Geld zurückbringen, als ursprünglich investiert wurde. Aber das ist nicht der Punkt. Alex, du solltest dir eine Liste deiner Aktivitäten machen und diese anhand dieser Formel auswerten. Jene Aktivitäten, die Investitionen sind, bekommen ein Plus, Aktivitäten, die eine Ausgabe sind, bekommen ein Minus.“

Ich machte mich daran, und auf einmal erkannte ich, was er meinte: Es gab sowohl Menschen als auch Aktivitäten, nach denen man sich viel besser fühlte als vorher. Sie waren also Investitionen. Es gab aber auch jede Menge andere Aktivitäten. Diese raubten Energie oder sorgten dafür, dass ich mich schlapp fühlte.

Schaut man sich beispielsweise Schulungsvideos auf YouTube an, so ist das eine Investition. Wenn man Zeit investiert und wenn das Video gut war, hat man anschließend mehr Wissen, was einem wiederum Zeit spart. Schaut man dagegen zwei Stunden fern, ist die Zeit einfach weg und man fühlt sich tatsächlich danach inaktiver als vorher. 

Ich begann mir also folgende Fragen zu stellen:
  • Welche Aktivitäten sind Investitionen, welche sind Ausgaben?
  • Welche persönlichen Kontakte sind Investitionen, welche sind Ausgaben?
  • Welche geschäftlichen Kontakte sind Investitionen, welche sind Ausgaben?
  • Welche meiner Bekannten saugen nur Energie (Ausgaben) aus mir und bei
    welchen fühle ich mich nach einem Kontakt besser als vorher?

Schön langsam hatte ich es verstanden.

Tipps dazu

Er gab mir hierzu jedoch noch ein paar Tipps: „Wichtig ist, dass du diesen Investitions-/Ausgabengesichtspunkt permanent im Kopf hast und so deine Aktivitäten, Geschäfte und auch deine Freizeit immer im Blick behältst.

Wenn du zum Beispiel Zeit in Sport investierst, fühlst du dich danach energiegeladen und kannst andere Dinge viel schneller machen. Somit ist es definitiv eine Investition. Außerdem ist es sehr wichtig, dass du das Pareto-Gesetz bzw. die Pareto-Formel wirklich gut verstanden hast.“

Ich verstand, was er mit der Pareto-Formel meinte (den betreffenden Abschnitt dieses Buches solltest du wirklich genauestens studiert haben).

Die 20 %, die 80 % des Ergebnisses bringen, sind natürlich eine sehr gute Investition. Die 20 %, die 80 % des Ärgers machen, sind natürlich eine Ausgabe. Die mittleren 60 % sind zwar keine Ausgabe, aber auch keine gute Investition.

Jedoch die 4 %, die 64 % des Ergebnisses bringen, beziehungsweise das 1 %, das 51 % des Ergebnisses bringt, sind hervorragende Investitionen. Ich begann also, auch wieder erfolgreiche Menschen unter diesen neu gelernten Gesichtspunkten zu beobachten, und stellte Folgendes fest: Entweder kannten sie Pareto sehr genau und konzentrierten sich immer auf die 20, 4 oder auch 1 %. Oder sie kannten Pareto nicht und hatten es einfach aus Erfahrung (die meist sehr teuer war) gelernt.

Da ich nicht zu den Leuten gehöre, die sich theoretisches Wissen des Wissens wegen reinpfeifen, machte ich mich sofort an meine Liste und begann alle Ausgaben „auszumisten“. Dazu zählten beispielsweise die Angewohnheiten, sich alle drei Jahre ein neues Leasingfahrzeug zu holen und meine Zeit mit Miesmachern und Energievampiren zu verbringen.

Ich analysierte auch sehr genau, welche Personen am meisten zu meinen bisherigen Erfolgen beigetragen haben, und begann diese Menschen nun mit voller Energie zu unterstützen.

In Bezug auf Geld und Cashflow muss man natürlich wissen, dass eine Investition den Cashflow mittel- oder kurzfristig erhöht/erhöhen sollte. Eine Ausgabe wäre eine Verpflichtung, ohne dass sie mehr Cashflow bringt (zum Beispiel eigengenutzte Wohnung, schönes Auto, Luxus etc.). Ich will damit nicht sagen, dass ich inzwischen keine Ausgaben mehr tätigen würde. Denn auch ich liebe schöne Autos, habe ein tolles Motorrad und eine sehr hübsche Wohnung.

Aber: Ausgaben sollte man erst tätigen, wenn man bereits genügend sehr gute Investitionen getätigt hat, auf keinen Fall andersherum.

Noch ein Tipp: Stell dir die Frage „Wie kann ich mich zu einer guten Investition für meine Umwelt machen?“. Leute lieben gute Investitionen, und du willst doch sicher, dass Leute in dich investieren …

Resümee:

  1. Investition & Ausgabe verstehen
  2. Gelder, Tätigkeiten, Personen etc. analysieren
  3. Ausmisten & korrekt investieren
  4. Sich selbst zur Investition machen

Teste Dein Verstehen

  • Wie genau definiert man eine Investition?
  • Wie genau definiert man eine Ausgabe?
  • Finde drei Beispiele für Ausgaben und Investitionen
  • Schaue in der „90-Tage-Challenge“ auf Seite 60 (Workbook Nr. I). Hier bekommst du 15 Aufgaben und Coachingfragen, die dir das Tema „Investitionen“ in Bezug auf Zeit, Geld und alles andere in Fleisch und Blut übergehen lassen werden. Falls du die „90-Tage-Challenge“ noch nicht kennst, zeige ich dir in diesem kurzen Erklärvideo, wie du alle über 668 wichtigen Tipps dieses Buches in dein Bewusstsein „einbrennst“, damit du sie jederzeit abrufen und deine Ziele schneller erreichen kannst: www.alex-fscher-duesseldorf.de/90TC-erklaervideo
RADG: Bin ich ein guter Lebensinvestor?

Hier findest Du das dazugehörige Buchkapitel zum Download, falls Du mitlesen möchtest oder wenn Infografiken, Aufzählungen etc. vorkommen. Natürlich ohne, dass Du Deine Email-Adresse abgeben musst, es ist ein direkter Download.
Viel Erfolg!

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