Dächer und Dachformen

Alles zu Dächern und Dachformen

Hier erkläre ich Dir ganz einfach, was diese Begriffe im Bereich Immobilie / Immobilien / Immobilien kaufen bedeutet. Vielleicht hast Du Dir schon mal die Frage „Was ist die Definition / Erklärung dieses Wortes?“ gestellt. Dies beantworte ich hier in diesem Video oder in meinem kostenlosen Immobilienlexikon der Grundlagen.



Definition gemäß Immobilienlexikon

(von indogermanisch teg: schützen) Der obere Teil eines Gebäudes, der es gegen Witterungseinflüsse schützen soll.

Detailwissen

Die Wortherkunft

Die Herkunft des Wortes Dach kommt von „Teg“ aus dem Indugermanischen. Das bedeutet so viel wie Dach oder Decke. Das heißt also „jemandem aufs Dach steigen“ bzw. „eindecken“, „ein Dach wird eingedeckt“ und Decke ist Dach. Übrigens: „Jemandem aufs Dach steigen“ kommt aus der Volksjustiz. Hier ist man Übeltätern, die irgendwas angestellt haben, was nicht okay war, einfach aufs Dach gestiegen und hat denen das Dach abgedeckt, so dass es reingeregnet hat.
Alex Fischer, Immobilieninvestor

Die unterschiedlichen Dachformen

Es gibt es verschiedene Dachformen, die ich nachfolgend erläutern möchte.

Das Satteldach

Die in Deutschland übliche Dachform ist das sogenannte Satteldach. Das sind einfach zwei Dachbereiche, die sich am oberen Teil in einem mehr oder weniger spitzen Winkel treffen. Meistens sind sie mit Platten in Form von Ziegeln eingedeckt.

Das Flachdach

Die nächst häufigste Form ist das Flachdach. Das heißt also oben einfach ein flaches Dach. Da drunter ist meistens eine Dämmung, oben ist Teer oder Bitumen (eine spezielle Art von Teer ) bzw. Spezialfolien, die das Dach davor schützen sollen, dass dort Wasser eindringt.

Das Zeltdach

Das Zeltdach wird oft benutzt bei Einfamilienhäusern, die quadratisch sind. Dort nimmt man dann einfach zwei Satteldächer und führt sie spitz oben zusammen.

Das Mansardendach

Das Mansardendach sieht man speziell bei Altbauten im Jugenstil. Dort hat man also ein Dach, das nicht gerade oben zusammenläuft, sondern in Ecken und Abstufungen. Das wäre ein Mansardendach – von Mansarde. Das Wort Mansarde ist entlehnt aus dem Französischen. Es kommt von dem Architekten Mansard. Fälschlicherweise dachte man von diesem Herrn, dass er diese Dachform erfunden hätte.

Das Pultdach

Das Pultdach ist eine seltenere Dachform. Das ist praktisch ein schräg abfallendes Dach. Kommt daher, weil das aussieht wie ein Pult auf dem ein Lehrer steht bzw. ein Redner, also einseitig abfallend, vorne Flach.

Das Walmdach

Was man heutzutage auch noch öfter sieht, ist das sogenannte Walmdach. Das ist praktisch eine Mischung aus dem Zeltdach und dem Satteldach. Also sprich nicht quadratisch ein Haus, sondern ein länger gezogenes Rechteck, bei dem sowohl die Seiten nach oben gezogen sind, als auch die Längen nach oben gezogen sind. Die Herkunft des Wortes Walmdach kommt übrigens von Althochdeutsch „Walbo“ was so viel heißt wie Hohlziegel beziehungsweise von dem Wort „Wölbung“. Das heißt ein Walmdach ist also ein gewölbtes Dach.

Das Kegeldach

Das ist eine Dachform, die man besonders oft bei Burgen sieht. Hier hat man einen runden Turm und oben ist dann ein spitzes, rundes Dach. Das wäre ein Kegeldach.

Das Kuppeldach

Das Kuppeldach ist nichts anderes als zum Beispiel die Dächer der Frauenkirche in München. Das heißt also auch wieder runde Basis voraussetzend und dann eben nicht spitz sondern rund oben drauf.

Das Tonnendach

Die letzte Dachform, die es noch gibt ist das sogenannte Tonnendach. Das wird oft bei Lofts benutzt. Da hat man zum Beispiel ein Flachdach oben drauf und dadrauf setzt man jetzt eine Vierteltonne. Also genau so ein Viertel eines Kreises, so dass das nach vorne abgerundet ist und hinten flach.

Hier kannst Du Dir Dachformen anschauen: PDF


 

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