Job suchen & finden: Schritt für Schritt Anleitung für Deine Karriere + Marke „Ich“

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Job für Dich? Wir haben hier die besten Tipps für Deine Bewerbung und Deinen Lebenslauf und zeigen Dir außerdem die besten Jobbörsen. Finde die passende Stelle für Dein Praktikum, nebenberuflich, als Werkstudent oder auch in Vollzeit und Festanstellung. Mit diesen Checklisten und einer Portion Selbstbewusstsein findest Du einen guten Job. Lerne hier, worauf es ankommt!

Job suchen & finden: Schritt für Schritt

Starten wir Schritt-für-Schritt. Bevor Du an Deine erste Bewerbung gehst, schauen wir uns die Suche an. Tipp! Hier kommst Du direkt zu den Jobbörsen. und hier lernst Du mehr über das Thema Bewerbung inklusive kostenloser Vorlagen: Bewerbung und Lebenslauf

Finde den richtigen Jobtitel

Finde die richtigen Suchbegriffe – zuerst, mache Dir Gedanken über die richtigen Fachbegriffe der Branche. Insbesondere wenn Du einen Karrierewechsel anstrebst, solltest Du genau wissen, wonach Du suchst.

Hier ein kleines Beispiel: Viele die sich in einer Redaktion bewerben wollen und das in den neuen Medien oder in einem Bereich wie E-Commerce, würden wahrscheinlich nach dem Suchbegriff „Redaktion“ oder „Redakteur“ recherchieren. Meistens heißt diese Stelle im Online Marketing allerdings „Content Marketing Manager“, nicht Redakteur. Wenn Du Dich jetzt auf die Suche machst und nur nach „Online Redaktion“ suchst, wirst Du wesentlich weniger Jobangebote finden wie zum Suchbegriff „Content Marketing Manager“.

Kleine Besonderheiten und Feinheiten machen oft den Unterschied. Je komplexer ein Job wird, desto spezifischer ist die individuelle Stellenbeschreibung.

Versuche deshalb bei Deinem Suchanfragen, egal ob in Suchmaschinen wie Google oder in Jobbörsen, auf die konkrete Formulierung zu achten.

Finde die beste Jobbörse

Finde die interessantesten Jobbörsen – die größten Chancen auf ein passendes Jobangebot findest Du in der Regel auf den großen Jobbörsen-Portalen. Hier hast Du viele Vorteile. Vor allem, sehr viele Arbeitgeber, die auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind.

Der Nachteil von Jobbörsen: Neben den zehntausend Jobangeboten gibt es natürlich auch zehntausende Bewerber. Wie Du später noch lernen wirst, lohnt es sich, bei der Jobsuche auf alternative Bewerbungsmethoden zu schauen, sodass Du aus der Masse herausstichst.

Dennoch sind Jobbörsen off die schnellste und einfachste Methode, um eine neue Stelle zu finden. Achte bei Deiner Auswahl darauf, dass Du eine Jobbörse mit vielen Stellenangeboten vor Dir hast. Du solltest neben kleineren Firmen und Agenturen immer auch größere und bekanntere Firmen finden. Da sie mit ihrer Marke einen gewissen Ruf zu verlieren haben, werden sie auch darauf achten, dass ihre Stellenanzeigen nur in guten Jobbörsen zu finden sind.

Wichtig ist auch: Die Suche sollte für Dich als Arbeitnehmer immer kostenlos sein. Schließlich verdienen Jobbörsen bereits an den Arbeitgebern, die hier ihre Stellenangebote veröffentlichen dürfen. Du solltest außerdem einfach zum Arbeitgeber Kontakt aufnehmen können, im Idealfall direkt und unmittelbar.

  • Große Auswahl an Jobs
  • Seriöse Arbeitgeber und bekannte Firmen
  • Kostenlose Suche für Arbeitnehmer
  • Einfache und direkte Kontaktaufnahme zum Arbeitgeber

Finde den passenden Arbeitgeber

Finden den zu Dir passenden Arbeitgeber – beim Matching von Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist es wie in der Liebe: Es ist ein Geben und Nehmen. Wenn nur eine Seite gibt, die andere nur nimmt, gibt es keine harmonische Beziehung auf lange Zeit. Dementsprechend ist es wichtig auch bei der Wahl des Arbeitgebers beziehungsweise bei der Firma darauf zu achten, dass bestimmte Voraussetzungen für Dich gegeben sind.

Dabei geht es von den Soft Facts hin zu den Hard Facts. Zunächst sehr wichtig und entscheidend ist das Arbeitsklima und die Atmosphäre in der Firma. Fühlst Du Dich beim ersten Betreten wohl? Lächeln Dich die anderen Mitarbeiter an? Wie ist die Aufstellung der Schreibtische? Gibt es eine gemütliche Personal-Küche? Jeder empfindet persönlich ganz individuell, trotzdem ist für alle wichtig, dass das Umfeld stimmt. Häufig spürst Du schon beim Vorstellungsgespräch, wie die Atmosphäre im Unternehmen ist. Dementsprechend kannst Du schon ein wenig ableiten, wie die Stimmung unter den Mitarbeitern ist und das Teamwork im Unternehmen.

Nach der Arbeitsatmosphäre kommen die täglichen Aufgaben, die Dich in Deinem neuen Job begleiten werden. Hier solltest Du immer darauf achten, dass Du Spaß hast, an dem was Du tust. Wenn Dir Dein Job nicht gefällt, wirst Du keine Freude entwickeln und das macht Dich über die Monate und Jahre nicht glücklich. Schaue deshalb, was Du gerne tust und welche Stellen dazu passen würden. Wenn wir im Beispiel des Redakteurs bleiben, wäre es vielleicht eine Person, die sowieso gerne schreibt oder kreativ ist, zum Beispiel auch malt. Ob man dann für die täglichen Brötchen kreativ in Bildern ist oder kreativ in Texten, spielt keine große Rolle mehr. Der Job ist aber wesentlich besser als beispielsweise Kurierfahrer oder Lagerist, indem Kreativität weitaus weniger gefragt ist, als beispielsweise strukturiertes Arbeiten.

Da Du Dich in der Regel auf lange Zeit binden willst, schließlich geht es auch um Sicherheit für Dich, Stichwort Festanstellung und unbefristete Arbeitsverträge, solltest Du auch darauf achten, dass Du ausreichend Fort- und Weiterbildungschancen in der Firma bekommst. Schließlich willst Du Dich beruflich weiterentwickeln und irgendwann in der Firma aufsteigen. Damit Deine alltäglichen Aufgaben also nicht für immer dieselben bleiben, schau schon im Vorfeld Deiner Bewerbung, ob die Firma Deiner Wahl ausreichend Möglichkeiten und Chancen bietet.

Zu guter Letzt kommt das Gehalt. Wie viel verdienst Du in Deinem neuen Job? Regel-Einstiegsgehälter liegen für den Großteil der Jobs zwischen 1.500 € und 2.500 €. Dabei unterscheiden sich einzelne Branchen, einige sind deutlich höher. Das Gehalt lässt sich also nie exakt für alle festlegen. Hinzu kommen auch immer andere Faktoren, zum Beispiel die Standortnähe, die anderen Mitarbeiter, Dein zukünftiges Team und die Karrierechancen. Achtet deshalb nicht nur auf Bezahlung, denn besonders in Startups und jungen Unternehmen hast Du Zukunftschancen, die Du in großen Unternehmen mit internem Wettbewerb von Mitarbeitern nur selten haben wirst.

Checkliste – Damit sind die wichtigsten Faktoren für Deinen zukünftigen Arbeitgeber:

  • Arbeitsklima und Atmosphäre in der Firma
  • Mitarbeiter und Teamwork
  • Tägliche Aufgaben und Jobbeschreibung
  • Herausforderungen
  • Fort und Weiterbildung
  • Gehalt

Marke „Ich“ und alternative Bewerbungswege

Neben den Stellen auf Jobbörsen, gibt es auch noch alternative Bewerbungswege. Damit Du den größtmöglichen Erfolg hast, konzentriere Dich nicht nur auf die typische Standardbewerbung, die jeder schickt. Damit Deine Erfolgschancen steigen, beachte die folgenden drei Dinge:

  1. Sieh Dich selbst als Marke, denke positiv!
  2. Schätze den Jobmarkt realistisch ein
  3. Halte auch nach nicht ausgeschriebenen Stellen Ausschau

Sehe Dich als Marke: Denke positiv

Hast Du Dich schon mal selbst gegoogelt? Marken haben ein Image und dieses müssen sie schützen. Je größer die Personalabteilung, desto akribischer die Vorauswahl. Bewerber werden also genau gescannt: Was steht über sie im Internet?

Stell Dir vor, eine internationale und renommierte Firma stellt eine Person im Vertrieb an. Niemand hat je gecheckt, welche Informationen im Internet vorliegen. Kunden werden seinen oder ihren Namen aber durchaus bei Google suchen, wenn es auch nur für die Kontaktaufnahme ist. Jetzt müssen die Inhalte stimmen, denn der oder die Mitarbeiterin ist nicht mehr nur Privatperson, sondern repräsentiert das Unternehmen.

Digitale Reputation: Dein Auftritt

Dein erster Schritt sollte also sein zu prüfen, welche Inhalte Du in sozialen Medien veröffentlicht hast.

Im 1. Schritt optimiere Deine Kanäle: Du solltest, zumindest für einige Zeit, ein seriöses Profi-Bild verwenden und eben solche Inhalte posten: Beispielsweise Dich beim Sport, beim Lesen oder bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit.

  • Google Dich, manchmal gibt es noch Fehler aus der Vergangenheit!
  • Bringe Deine Social Media Kanäle auf Vordermann, starte mit dem Profilbild

Sobald Deine digitale Reputation optimiert wurde, kannst Du Dich auf die Suche nach den ersten Stellen machen. Dabei ist eines wichtig: Denke positiv!

Denke positiv! Erhöhe Deine Erfolgschancen

Positiv denken fällt vielen schwer, absolut verständlich. Wenn man denkt, dass man bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen kann, fehlt das Selbstbewusstsein, um sich selbst stolz zu präsentieren. Doch wie Du gleich lernen wirst, beim Thema Marke „Ich“ kannst Du positives Denken schnell lernen, wenn Du Deine Stärken kennst!

Positives Denken macht Dich persönlich glücklicher und es hilft Dir zusätzlich bei Deiner Jobsuche. Du wirst zum Beispiel freundlicher auf Menschen zugehen, Deine Formulierungen im Bewerbungsschreiben werden positiver und Rückschläge steckst Du leichter weg!

Damit Du Deine Eigenmarke noch stärker entwickeln kannst, werde Dir vor allem über Deinen USP klar. USP bedeutet im Englischen „unique selling proposition“. Im Marketing steht dieser Begriff für Dein Alleinstellungsmerkmal, Dein Verkaufsargument.

Was ist Dein Verkaufsargument?

Jeder Beruf und jeder Mensch bringt etwas Besonderes mit sich! Versuche Deine besonderen Qualifikationen herauszustellen. Was zeichnet Dich aus? Starte mit einer Stichpunktliste und notiere Dir alle zunächst relevanten Fähigkeiten, Fertigkeiten, Qualifikationen, Weiterbildungen, Zertifikate und so weiter. Je mehr Stichpunkte Du Dir notierst, dass Du mehr Themengruppen werden Dir auffallen. Deine Stichpunkte kannst Du nun zu Themengebieten zusammenfassen. Wenn Du zum Beispiel in der Medienbranche oder im Marketing arbeiten willst, könntest Du verschiedene Kenntnisse in Software zusammenfassen. Vor allem ist aber wichtig, dass Du Dir mit jedem weiteren Stichpunkte über Deine Stärken klar wirst! Lege diese Liste für ein paar Stunden zur Seite und wird erneut einen Blick darauf. Fallen Dir zusätzliche neue Stärken ein? Extrahiere nun Deine Themengruppen, sodass Du eine kurze und prägnante Stichpunktliste hast.

Du weißt nun, wer Du bist, hast die Marke „Ich“ klar vor Augen. Es hört sich einfach an, aber bevor Du Dich mit Arbeitgebern beschäftigst und den Arbeitsmarkt, beschäftige Dich mit Dir selbst. Was macht mich für das Unternehmen interessant?

Solche USPs, die auch Deinen potentiellen Arbeitgeber den Mehrwert bringen, den er oder sie von Mitarbeitern erwartet, findest Du in jeder Branche. So machst Du Dich für Arbeitgeber wertvoll.

Beispiele für USPs in verschiedenen Branchen:

  • Spezielles Wissen und Fähigkeiten – für IT
  • Langjährige Berufserfahrung und Sicherheit – für Einkäufer
  • Fortbildungen und Weiterbildungen – für Marketing
  • Besondere Qualifikationen und Abschlüsse – für KFZ
  • Zertifikate und Führerscheine – für Transport
  • Ehrenamtliche Tätigkeit – für Soziales

Je besser Du Deine Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten kennst, desto besser kannst Du Deinen Mehrwert für neue Arbeitgeber herausstellen.

Beispiel: Internationales Key Account Management (Rechnung in alle Welt)

Dann kommt es aber nicht nur auf die Ist-Analyse Deiner Fähigkeiten an, sondern auch auf das, was Du in der Zukunft machen und lernen willst. Diese Zukunftsprognose hielt sich nur Dir, sie hilft auch Deinen potentiellen neuen Arbeitgeber, denn gute Arbeitgeber sind immer an Deiner Entwicklung interessiert. Je besser Du wirst, desto mehr profitieren beide Seiten. Deshalb mache Dir auch Gedanken über das, was Du in Zukunft machen willst. Wenn Du zum Beispiel irgendwann den Verkauf anleiten willst, sollte Abteilungsleiter werden auch in Deiner Stichpunktliste stehen. Dadurch erkennt Dein Arbeitgeber auch, dass Du Interesse an der Materie hast und nicht nur jemand bist, der Sachen abarbeitet, sondern, Du willst Dich weiterentwickeln!

Solltest Du später in einem Vorstellungsgespräch auf Deine Zukunftsplanung angesprochen werden, kannst Du auch hier alle Fragen sicher und standfest beantworten.

Du siehst, Vorbereitung ist auch bei der Jobsuche die halbe Miete.

Mit all Deinen Erkenntnissen über Deine neue Marke „Ich“ kannst Du jetzt zum Arbeitgeber Matching gehen.

Schätze den Jobmarkt realistisch ein

Das perfekte Jobmatch entsteht immer dann, wenn beide Seiten voneinander profitieren. Dazu kommen weitere Faktoren, zum Beispiel die Standortnähe. Wer beispielsweise im IT Bereich arbeiten will, oder auch in der Medienbranche, der muss früher oder später in eine Großstadt. Gleichzeitig gibt es in der ländlichen Region sehr viele mittelständische Unternehmen, manchmal sogar Weltmarktführer. Hier kann man mit flacher Hierarchie großartiges umsetzen, da der mehr Kompetenzen zugeschrieben werden.

Berufsanalyse

Für Deinen neuen Job müssen dementsprechend auch beide Bereiche zusammenkommen. Auf der einen Seite Fähigkeiten und Qualifikationen. Auf der anderen Seite ein Arbeitgeber, der Dir die Entwicklungschancen gibt, die Du suchst.

Deine besonderen USP kennst Du ja bereits aus der Analyse, die Du gerade gemacht hast für Deine Marke „Ich“.

  • Welchen Beruf hast Du erlernt?
  • Welche Fähigkeiten und Qualifikationen bringst Du mit?
  • Welche Fähigkeiten und Qualifikationen willst Du noch erlernen?

Die letzte große Frage, bevor Du aktiv wirst, welche Berufe verschaffen hier aktuell Sicherheit?

Arbeitsmarkt und Berufe im Wandel

Der Arbeitsmarkt ist im ständigen Wandel, durch die Digitalisierung noch viel schneller als jemals zuvor. Zum Beispielwenig im Bereich KFZ Reparatur, früher waren es wirkliche Praktiker, Schraubenschlüssel, Hammer und Motoröl. Heute müssen KFZ Mechatroniker mit Software umgehen können, sie müssen Analysetools beherrschen aber auch die Elektronik an den Fahrzeugen.

Berufe verändern sich und werden komplexer.

  • Welche Berufe sind derzeit gefragt?
  • Welche Berufe werden in den nächsten fünf oder zehn Jahren gefragt sein?

Jetzt geht es an die passende Stellen und Arbeitgebersuche. Bevor Du auf die regulären Jobbörsen gehst, unbedingt einen Blick auf die alternativen Bewerbungsmethoden, halte nach nicht ausgeschriebenen Stellen Ausschau.

Halte nach nicht ausgeschriebenen Stellen Ausschau

Hast Du schon einmal abseits der typischen Jobbörse nach berufen besucht? Die wenigsten denken im Bewerbungsprozess an alternative Wege, insbesondere Stellen, die nicht ausgeschrieben sind.

Bewerbe Dich auch initiativ – Initiativbewerbung kostet ein wenig Zeit, zzum Beispiel durch die Recherche, die Du gleich nebenbei stehst aber auch durch das individuelle Anschreiben, dafür ist Deine Bewerber Konkurrenz oft viel kleiner.

Beispiel für Berufseinsteiger: Ein einfaches Beispiel ist auch hier die Digitalisierung. So ziemlich jeder Händler braucht früher oder später einen Online-Shop um mit der zunehmenden digitalen Konkurrenz mitzuhalten. Wenn es in Deiner Stadt Unternehmen gibt, die keine gute digitale Präsenz haben, ist es für Dich als junger Mensch vielleicht die Möglichkeit, einen Job zu ergattern, der bisher gar nicht auf der Agenda der Personalabteilung steht! Wenn Du Dich gut im Internet auskennst, zum Beispiel schon ein paar kleine Websites gebaut hast oder einen größeren YouTube-Kanal besitzt, mit über 10.000 Followern, dann könntest Du das Talent sein, welches die Firma in den digitalen Handel bringt.

Beispiel für lange Berufserfahrung: Unternehmen sind immer auf der Suche nach Mitarbeitern die Sicherheit bringen. Ist Sicherheit durch strukturierte Arbeitsprozesse, Know-How aber auch Social Skills im Umgang mit Mitarbeitern und Teamkollegen. Du willst einen Karrierewechsel, wurdest gekündigt oder einfach nur umgezogen aufgrund der Liebe? Bewirbt sich nicht nur bei den großen Unternehmen, wird speziell einen Blick auf kleine und mittelständische Unternehmen im Wachstum. Hier arbeiten häufig jüngeren Mitarbeiter, dementsprechend brauchen die einzelnen Abteilungen Führungskräfte. Selbst für junge Firmen, die zu 100% in E-Commerce vertreiben, werden durch Wachstum Stellen entstehen, die besetzt werden müssen, zum Beispiel im Bereich Lager und Logistik. Hier einen erfahrenen Mitarbeiter platzieren, davon träumen viele junge Unternehmer.

So kannst Du Deinen USP auch noch viel besser mit einbringen, da Du weniger mit anderen Bewerbern vergleichbar bist.

Der verdeckte Arbeitsmarkt

Nutze Dein eigenes Netzwerk – das eigene Netzwerk ist immer ein hervorragender Tipp! Bevor Stellen in Jobbörse landen, bevor sie überhaupt erst in Personalabteilungen vorlegen, weiß intern schon jeder Bescheid. Dementsprechend kennen einige Freunde und Bekannte von Dir sicherstellen und Jobs in ihren eigenen Unternehmen, die auf absehbare Zeit frei werden.

So bekommst Du Zugriff auf den verdeckten Arbeitsmarkt und Du schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen hast Du so gut wie keine Konkurrenz, da niemand von der frei werdenden Stelle weiß. Schließlich ist sie nirgendwo in einer Jobbörse gelistet. Zum anderen hast Du die Option durch eine Empfehlung in das Unternehmen zu kommen. Je kleiner die Firma, desto kürzer sind die Wege und desto schneller ist beim Personaler die Information, dass Du auf Empfehlung von XY Deine Bewerbung gesendet hast. Das ist wie beim USP eine hervorragende Methode im Marketing für Deine Marke ich.

Empfehlungsmarketing ist im Allgemeinen ein extrem starkes Tool. Drei von vier Menschen Vertrauen beim Kauf eines Produkts auf die Empfehlung von Freunden und Bekannten.

Positive Effekte:

  • Zugriff auf den verdeckten Arbeitsmarkt
  • So gut wie keine Konkurrenz im Bewerbungsprozess
  • optional Bewerbung auf Empfehlung

Bewerbung und Lebenslauf

Bewerbung Checkliste

Wie eben beschrieben ist das A und O für Deine Bewerbung, kurze, prägnante Informationen zu bündeln. Deine Bewerbung sollte einer bestimmten Normen entsprechen, sodass Sie schnell vom Personaler durchgeschaut werden kann.

Neben den obligatorischen Informationen geht es auch um die Inhalte. Hier bist Du der Regisseur bei Deiner Bewerbung. Wie jeder Film, jedes Buch, folgt auch die Bewerbung einen roten Faden.

  • Adresszeile: Kontaktdaten und Empfänger
  • Datum
  • Betreff
  • Anrede, Grußformel
  • Einleitung: Der erste Satz
  • Hauptteil: Wichtige Soft Skills
  • Bezug zum Unternehmen: Mehrwert bieten
  • Schlussteil: Finale mit Höhepunkt

Tipp! Checklisten für Deine Bewerbung, Tipps und kostenlose Vorlagen findest Du hier: Bewerbung Tipps.

Lebenslauf Checkliste

Dein Lebenslauf listet schriftlich die wichtigsten Daten zu Deiner Person auf. Er wird in tabellarischer Form dargestellt. Hier siehst Du den typischen Aufbau im Lebenslauf.

Dein Lebenslauf besteht aus folgenden Bausteinen:

  • Überschrift und Name
  • Persönliche Angaben
  • Bewerbungsfoto freiwillig (nicht erforderlich)
  • Beruflicher Werdegang und Berufserfahrung
  • Akademische Ausbildung (Studium, Schule, weitere Abschlüsse)
  • Praktika und besondere Kenntnisse (Weiterbildungen, Qualifikationen, Zertifikate, Führerschein)
  • Interessen und Hobbies (auch ehrenamtliches Engagement)
  • Ort, Datum und Unterschrift

Checklisten für Deine Lebenslauf, Tipps und kostenlose Vorlagen findest Du hier: Lebenslauf Tipps.

Jobbörse Vergleich: Welche ist die Beste?

Wie oben beschrieben gibt es einige Faktoren, die für die Qualität einer Jobbörse sprechen. Damit Du nicht lange suchen musst, haben wir hier direkt 5 Empfehlungen für Dich!

  • Große Auswahl an Jobs
  • Seriöse Arbeitgeber und bekannte Firmen
  • Kostenlose suche für Arbeitnehmer
  • Einfache und direkte Kontaktaufnahme zum Arbeitgeber

Jobbörse: 5 Empfehlungen für die Jobsuche

Hier findest Du 5 Empfehlungen aus den Top 30 der Suchergebnisse. Hier gibt es die meisten Jobs in den verschiedenen Städten. Industrie, Handel, finde den passenden Job für Dich!

Monster

„Finde den Job, den Du wirklich verdienst – mit Monster an Deiner Seite! Deine Jobbörse mit tausenden Jobs und Tipps zu Lebenslauf, Bewerbung & Karriere…“ zu Monster.

Indeed

„Mit Indeed können Sie Millionen Jobs durchsuchen und somit den nächsten Schritt in Ihrer Karriere planen. Wir begleiten Sie mit unseren Tools bei jedem …“ zu Indeed.

Step Stone

„Jobbörse StepStone ✓ Aktuelle Jobs und Stellenangebote bei StepStone ✓ Die Jobbörse für Fach- und Führungskräfte ✓ Jetzt online den besten Job finden …“ zu Step Stone.

Kimeta

„Aktuelle Stellenangebote und Jobs aus allen wichtigen Jobbörsen in ganz Deutschland. Einfach zum richtigen Job mit der kimeta Jobsuchmaschine…“ zu Kimeta.

Jobware

„Aktuelle Jobs in Berlin. Stellenangebote in Berlin, der Stadt der Startups. Finden Sie jetzt den richtigen Job in Berlin mit der Jobbörse Jobware…“ zu Jobware.

Jobbörse: Alternativen

Zunächst erst einmal ein grober Überblick, denn Anlaufstellen und Jobbörsen gibt es viele. Diese Informatiomationsquellen helfen Dir, einen neuen Job zu finden:

  • Jobbörsen im Internet
  • Suchmaschinen wie Google
  • Modemagazin: Speziell für Mode Jobs
  • Karriereseiten von Firmen
  • Arbeitsagenturen
  • Career Services an Universitäten, Fachhochschulen usw.
  • Unternehmenverbände
  • Jobmessen
  • Kontakte / Netzwerk

Firma gründen, Unternehmer*in werden & investieren

Firma gründen & Unternehmer werden: Tipps

Du willst Deinen eigenen Traum verwirklichen von Freiheit und finanzieller Freiheit? Oder kurz: Du willst Dein eigener Chef / Deine eigene Chefin sein? Dann ist der erste Weg zu lernen, wie Du ein Unternehmen gründest, strukturierst und aufbaust. Steuern, Vermarktung, viele wichtigen Themen, die auf Dich als Gründer*in zu kommen. Zunächst aber Tipps für den absoluten Karrierestart:

Karrierestart und Berufseinstieg:

Weiterbildung: Berufsvorbereitung

Firma gründen: Investor, Businessplan und Pitch

Finanznachrichten: Rückblick

3. Quartal 2020: Zukunftstechnologien 2. Quartal 2020: Corona bleibt bestimmendes Thema. 1. Quartal 2020: Start der Corona Pandemie.

Geldanlage Alternativen

Nachrichten:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.