Kosten analysieren und reduzieren

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Wenn Du Deine Kosten ignorierst und nicht genau auf Deine Ausgaben achtest, wirst Du auch mit einem hohen Einkommen immer wieder Probleme bekommen. Warum? Du läufst in einem Hamsterrad!

Du arbeitest hart und investierst Deine Zeit, Energie und Konzentration, nur um danach alles wieder zu verprassen. So kannst Du niemals Vermögen bilden, Investments tätigen oder freie Entscheidungen basierend auf Deinen wirklichen Wünschen und Bedürfnissen treffen.

Wer seine Kosten ignoriert, muss immer wieder dafür sorgen, dass er genug Einnahmen hat, um seine absurden Fixkosten zu decken. Investoren und wohlhabende Menschen denken ganz anders.

Machst Du auch diese typischen Denkfehler, wenn es um Geld geht?

Einer meiner Mentoren sagte mir schon damals: „Laufende Kosten nehmen Dir die Luft zum Atmen. Erst wenn Du genügend passiven Cashflow hast, kannst Du es Dir leisten, die Kosten zu erhöhen. Wenn Du vorher zu hohe Kosten hast, wirst Du niemals dazu in der Lage sein, passiven Cashflow aufzubauen.“

Zu hohe laufende Kosten sind ein Fehler, den ich leider selber viel zu lange gemacht habe (nicht einmal mit privaten Kosten, sondern mit geschäftlichen) und den ich heute niemandem empfehlen würde.

Ich habe damals meine geschäftlichen Kosten vernachlässigt, weil ich einen versteckten Glaubenssatz hatte. Ich dachte nämlich immer: „Kann man ja von der Steuer absetzen.“

Dumm nur, dass man es trotzdem erst einmal verdienen muss, und auch wenn man einen Euro von der Steuer absetzt, bekommt man nur 50 Cent an Steuern wieder zurück.

Schlechtes Geschäft.

Viele Menschen leben völlig über ihre Verhältnisse und wissen es nicht einmal. Sie glauben: „Wenn am Ende des Monats noch etwas Geld übrig bleibt, ist das in Ordnung.“ In Wirklichkeit vergessen aber viele, dass sie Rücklagen für die Vermögensbildung, Risiken, Urlaub oder sonstige unerwartete Dinge bilden sollten.

Kosten analysieren und reduzieren in 7 Schritten

Damit Du nicht denselben Fehler machst und Deine Ausgaben im passenden Verhältnis zu Deinem Einkommen stehen, mache bitte folgende Schritte, genau wie beschrieben:

  1. Drucke Dir alle Kontoumsätze der letzten zwölf Monate von allen Konten aus.
  2. Halte Deinen Finanzordner bereit, inklusive aller Darlehensverträge, Mietverträge etc.
  3. Im Mitgliederbereich meiner Webseite findest Du einen Link mit dem Namen „Detaillierte Fixkostenaufstellung und genaue Ausgabenübersicht“ (sichere Dir mein Buch, um Mitglied zu werden). Dort kannst Du Dir eine Excel-Tabelle zusammen mit einer Checkliste herunterladen, um die nachfolgenden Schritte perfekt auszuführen.
  4. Ermittle nun als Erstes alle festen Abbuchungen im Durchschnitt pro Monat.
  5. Ermittle den Durchschnitt der laufenden Ausgaben (die nicht fest vom Konto abgebucht werden).
  6. Ermittle die Rücklagen, die Du eigentlich bilden müsstest für Dinge, die früher oder später anfallen (neues Auto, Waschmaschine, Fernseher etc. – auch dazu findest Du in meinem Mitgliederbereich eine detaillierte Übersicht, wie viel Prozent Deiner Einnahmen Du für welchen Bereich einplanen solltest).
  7. Addiere die Fixkosten zu den durchschnittlichen Ausgaben und den Rücklagen für Anschaffungen, die sowieso früher oder später kommen.

Wenn diese Zahl höher ist als Deine Nettoeinnahmen, dann hast Du ein Problem; ist sie niedriger, ist das schon mal ganz gut.

Gehe hart mit Deinen Kosten ins Gericht und versuche sie, wo immer Du kannst, zu reduzieren.

Denke daran, sie nehmen Dir die Luft zum Atmen. Senke die Kosten, wo immer es geht.

Schreibe Dir ein Programm (Programm von lat. „progredi“ = fortschreiten, bedeutet also eine Liste mit konkreten Schritten, die Stück für Stück abgearbeitet werden. Das findet auf Papier statt und ist nicht zu verwechseln mit einem „Computerprogramm“):

Beschreibe in nummerierten Schritten 1 bis X, was gemacht werden muss, um die Kosten nach unten zu drücken, und arbeite jeden Tag eine halbe Stunde an diesem Programm.

Ein paar Fragen, die Du Dir außerdem stellen solltest:

  • Brauche ich wirklich das teure Auto mit der teuren Versicherung oder tut es auch ein kleines, gebrauchtes mit einer günstigen Police?
  • Lohnt sich mein Auto überhaupt oder mache ich besser Car-Sharing?
  • Brauche ich wirklich eine so große Wohnung oder geht es für ein paar Jahre günstiger?
  • Brauche ich die Versicherungen, die ich habe, wirklich alle? (Nur Haftpflicht und Krankenversicherung, meiner Meinung nach ein absolutes Muss)
  • Muss es wirklich der teure Urlaub sein oder geht es auch für eine gewisse Zeit billiger?
  • Welche meiner monatlichen Ausgaben sind per Definition Investitionen und welche sind echte Ausgaben?
  • Brauche ich meine Kreditkarten wirklich oder verführen sie mich nur dazu, mehr auszugeben?
  • Wie hoch sind eigentlich die Zinsen auf Kreditkarte, Kredite etc. und wie viele Stunden mehr muss ich dafür pro Monat im Hamsterrad laufen?
  • Brauche ich diesen ganzen physikalischen Besitz wirklich? Und vor allem: Ist das wirklich meine Freiheit wert?
  • Bin ich wirklich bereit, für drei Monate Glücksgefühl durch materiellen Gewinn anschließend die daraus resultierende finanzielle Belastung in Kauf zu nehmen?

Die genaue Analyse und Reduktion der laufenden Kosten unterscheiden Menschen, die finanzielle Freiheit erreichen und Menschen, die ständig ihren Kosten hinterherlaufen müssen.

Wohlhabende Menschen sind disziplinierte Konsumenten und reduzieren ihre Ausgaben immer so, dass sie weit unter ihren Verhältnissen liegen.

Vielleicht denkst Du jetzt: „Alex, Du erzählst hier etwas vom Sparen, fährst aber selbst Porsche und wohnst in einem Luxus-Loft in Düsseldorf.“

Das stimmt. Allerdings finanziere ich mein Loft durch Mieteinnahmen meiner anderen Wohnungen und die Kosten für mein Auto sind marginal, da es bezahlt ist und kaum Wertverlust hat.

Es geht nicht darum, dass Du keine Ausgaben haben darfst – Deine Ausgaben sollten aber immer im Verhältnis zu Deinen Einnahmen stehen.

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Dein

Alex Düsseldorf Fischer